Das Betreuungsangebot in der Marktgemeinde Grassau scheint jedes Jahr zu wachsen und so stellten sich Kinderkrippen, Kindergärten, Krabbelgruppen, Bücherei, Musikschule und Kinderturnen beim Neugeborentreffen im Heftersaal vor. Bürgermeister Stefan Kattari hieß die jüngsten Bürger mit Eltern und Geschwistern willkommen. Angesicht der großen Zahl an Babys im Saal blieb es ungewöhnlich ruhig und so konnten die Eltern den Nachmittag genießen und sich informieren.
Die soziale, engagierte und familienfreundliche Ausrichtung der Marktgemeinde Grassau wurde beim Neugeborenentreffen wieder einmal deutlich. Gerne wurde das Angebot zum Treffen von den jungen Familien angenommen. Einige Familien lernten sich dabei kennen. Bürgermeister Stefan Kattari hob die Bedeutung der Familienstelle im Rathaus, die dieses Treffen alljährlich und dieses Jahr bereits zum zwölften Mal organisiert, hervor. Die beiden Damen Renate Götze und Margarete Kastner laden die Familien ein und händigen Broschüren mit wertvollen Informationen aus. Zudem erhalten die Eltern der Neugeborenen für die Dauer von zwei Jahren Müllsäcke für die Windeln und einen Gutschein über 50 Euro. Im vergangenen Jahr erblickten 48 Kinder das Licht der Welt, darunter 19 Mädchen und 29 Buben. Sechs Kinder stammen aus Rottau. Im Jahr davor waren es noch 59 Kinder mit 40 Dirndln und 19 Buben. Die Kinderbetreuung habe in Grassau einen hohen Stellenwert, betonte der Rathauschef und verwies auf die Kindergärten Maria Himmelfahrt, Sankt Irmengard und den AWO Kindergarten in Rottau, das Haus für Kinder am Gänsbach wie auch das Haus für Kinder am Birkenweg, das im vergangenen Jahr ebenso wie der Waldkindergarten in Rottau neu hinzukam. Zudem unterhält die Gemeinde viele Spielplätze und saniert derzeit die Grund- und Mittelschule. Diese Sanierung wird wohl bis zur Einschulung der Neugeborenen beendet sein. Auch die Turnhalle sei wieder nutzbar. In ehrenamtlichem Engagement werden Kinderkleider-Märkte und Spielzeugmärkte angeboten. Letztlich besteht in Grassau auch eine gute ärztliche Versorgung.
Im Saal verteilt, wie auf einer kleinen Messe, stellten sich die Kindergärten mit ihren Programmen und pädagogischen Schwerpunkten, darunter auch das Montessori-Haus, das eine Kindergartengruppe betreut, vor. Die Kindergartenleiterin Julia Kirner vom Haus für Kinder am Gänsbach wie auch der Leiter des Waldkindergartens Max Schlosser berichteten über die neuen Einrichtungen. Die Achentaler Hüpfer wie die Rottauer Dorfkrabbler, die zwei Krabbelgruppen in Grassau und Rottau, informierten über ihr Angebot. Musik und Tanz für die Kleinen stellte Marlene Noichl von der Musikschule vor und Sabine Jantke und Anke Schinkel die Bücherei mit einem großen Angebot von Bilderbüchern und Büchern zum Vorlesen. Sportliche Angebote bietet die Katek Sportgemeinschaft mit dem Kinderturnen und für den Kinderkleider-Markt wurde ebenfalls geworben. Die Eltern hatten Gelegenheit, sich über die Angebote näher zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Tb