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Grassauer Gemeindezeitung
Ausgabe 6/2026
Das Rathaus berichtet
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Museumsleiterin Anette Grimm verabschiedet

Das Klaushäusl weiß sie bei Nachfolger Alexander Weißer in guten Händen

„Das war schon ein besonderer Arbeitsplatz“, resümierte die ehemalige Museumsleiterin Anette Grimm bei der kleinen offiziellen Entlassfeier im Rathaus im Beisein von Geschäftsleiter Peter Enzmann, Bürgermeister Stefan Kattari und dem neuen Museumsleiter Alexander Weißer. Sie blickt auf interessante, erlebnisreiche Jahre zurück und ist froh, „ihr“ Museum in guten Händen zu wissen.

Als Museumsleiterin war Anette Grimm zugleich Mitarbeiterin der Verwaltung in Grassau und hatte viele Jahre ihr Büro im Dachgeschoss des Rathauses, bis sie in das sonnige Büro im alten Pfarrhaus umziehen konnte. Die Mitarbeiter im Rathaus waren ihre Kollegen, denen sie oft begegnete. Sie erinnerte sich, dass sie als Kassenkraft 2011 im Museum begonnen hatte und eigentlich nie die Leitung übernehmen wollte. Nachdem Stefan Kattari die Leitung des Museums abgeben musste und als Bürgermeister die Leitung der Gemeinde übernahm, war diese Stelle der Museumsleitung wieder vakant und Anette Grimm bestens eingearbeitet. So ließ sich die studierte Biologin doch überzeugen und nahm die Leitung an. Ihr lag viel an einem pädagogischen Museumskonzept und so habe sie sich zur Museumspädagogin ausbilden lassen. Ihre Anfangszeit war nicht einfach, denn die Coronapandemie verhinderte einen normalen Museumsbetrieb. „Trotzdem gelang es uns, den Betrieb aufrecht zuhalten und einen Besuch und somit Ablenkung möglich zu machen“. An die Sonderausstellungen, die immer besondere Anerkennung erfuhren, erinnerte Geschäftsleiter Peter Enzmann und hob hier die Wolfsausstellung mit Rekordbesuch hervor, die Anette Grimm und Valentin Diem perfekt organisiert hatten. „Die Ausstellung war sensationell und es wurde viel diskutiert“, so Enzmann.

Die Kinder- und Mitmachstationen im Museum seien ein Verdienst von Anette Grimm, lobte Kattari. „Museumsbesucher sind immer sehr aufgeschlossen und auch die Kinder kommen gerne“, so Grimm. Abgehen wird ihr die Arbeit nicht und ihren Ruhestand habe sie bereits verplant. Doch am Klaushäusl das ein oder andere Mal vorbeikommen, das werde sie durchaus.

„Der Abschied ist nicht schwer, weiß ich doch das Museum in den besten Händen“, sagte sie und verwies auf Nachfolger Alexander Weißer, der sich bereits eingearbeitet habe.

tb