Das feuchte Wetter einfach ignoriert
„Es hat sich gelohnt, bei dem geplanten Ablauf zu bleiben und die Wanderung zu machen.“ Dieses Fazit zog Vorsitzende Kirsten Gebhard Albrecht, nachdem das Freitagsprogramm des diesjährigen Besuchs der Delegation aus der Schwesterstadt Montmeyran trotz schlechter Wettervorhersagen erfolgreich absolviert war – jedenfalls fast. Die mehr als 60 TeilnehmerInnen der Wanderung von Groß-Bieberau über Rodau zum Schloss Lichtenberg inclusive Besuch des Bollwerks hatten da schon in der Schlossküche Platz genommen, die Gastgeber hatten das mitgebrachte Picknick ausgebreitet.
Alle TeilnehmerInnen waren übrigens trotz eines heftigen Schauers trocken angekommen, sie waren im wahrsten Sinne des Wortes gut beschirmt. Denn beim Empfang der Gäste am Donnerstagnachmittag konnten die Vorstandsmitglieder Fritz Volz und Ralf Schneider an alle Gäste große Regenschirme austeilen, die die Entega spendiert hatte.
Beim Empfang begrüßte der neue Erste Stadtrat Markus Göbel die Gäste aus Südfrankreich, auch der designierte kommende Bürgermeister Christopher Seibel hatte es sich nicht nehmen lassen, zum ersten Mal Verschwisterungsluft zu schnuppern. Das Vorstandsgremium Kirsten Gebhard-Albrecht, Ralf Schneider und Fritz Volz informierte anschließend über das Programm der anstehenden Tage und nahm dann die Quartierverteilung vor. Danach stand der Abend wie üblich im Zeichen der Gastgeber.
Eine zentrale Veranstaltung -diesmal die Wanderung- ist bei jedem Besuch vorgesehen, daneben gab es wie üblich Zeit für private Unternehmungen, dabei waren u.a. die Grube Messel, Darmstadt, die Berufsfeuerwehr Frankfurt Ziele. Und nachdem am Samstagvormittag beide Komitees ihre routinemäßige gemeinsame Sitzung zur Planung der Aktivitäten absolviert hatten, ging es für etliche Teilnehmer schon wieder um Vorbereitungen für den gemeinsamen Abschlussabend im Bürgerzentrum, bei der v.a. die Tanzfläche vor der Bühne ein beliebter Treffpunkt war.
Etwas übermüdet, aber wieder mit vielen schönen Erinnerungen an gemeinsame Tage versehen trafen sich Gastgeber und Gäste dann am Sonntag gegen 8.00 Uhr am Sportplatz, von wo es mit dem Bus wieder nach Montmeyran ging. Und fast traditionell ging es mit einer leichten Verspätung los, denn bis die vielen Gastgeschenke und diverse Getränkepackungen verstaut waren, Abschied genommen und private Besuche verabredet waren – das dauerte, außerdem musste manch feuchtes Auge gewischt werden. Aber der Gegenbesuch ist schon terminiert, unsere französischen Freunde erwarten uns 2027 vom 14. – 17. Mai in Montmeyran.