Durch absterbende Bäume steigen die Gefahren im Wald und an den Waldrändern. Trockene Äste oder ganze Bäume können noch leichter durch Sturmereignisse oder auch ganz unvermittelt zu Boden fallen.
Hessenweit sind diese Folgen der Klimaveränderung und die Schäden durch die vergangenen Hitzesommer zu beobachten.
Besonders betroffen ist hier zur Zeit auch der Bereich hinter der Friedrich-Merz-Straße in Rodau. Die zurückliegenden Verkehrssicherungskontrollen entlang der Bebauungsränder im Revier Groß-Bieberau haben nun zur Folge, dass dort ein Teil der älteren Buchen gefällt werden muss.
Im Zuge dessen wird jedoch auch die natürliche Verjüngung der dort wachsenden Eichen gefördert. Ein Wildschutzzaun soll den heranwachsenden Eichen nach den Fällungen die Möglichkeit geben, einen neuen Wald zu etablieren. Auch heimische Sträucher werden ergänzt und sollen den Waldrand ökologisch aufwerten. Der Lebensraum „Waldrand“ wird somit gesichert und auch in Zukunft zahlreichen Waldbewohnern Nahrung und Unterschlupf bieten.
Der betroffene Bereich wurde mit Vertretern des NaBu´s und dem Ortsbeirat Rodau besichtigt. Die Arbeiten sollen bei geeigneter Witterung bis zum Beginn der Brut- und Setzzeit, ende März, abgeschlossen sein.