Die Sandbachmimen, die Theatergruppe des TSV Pfungstadt, arbeiten derzeit in der Endphase der Proben an ihrem neuen Stück, dem Dreiakter „Wo zur Hölle geht’s zum Himmel“ von Andreas Wening. Die Premiere ist am Samstag, 7. März, danach folgt das Gastspiel am 28.3. in Groß-Bieberau.
„Mit diesem Stück stellen wir uns unserem Publikum in einer ganz neuen Szenerie mit einem ganz neuen Thema vor“, stellt Theaterchef Reiner Maurer in Aussicht. Das Stück dreht sich nicht um geglückte oder missglückte Zweierbeziehungen, sondern vielmehr um die entscheidende Frage, ob ein Mensch nach dem Tod im Himmel oder eher in der Hölle landet.
Das Stück: Antrag der Gattin, den Mann in der Hölle unterzubringen: Das muss auch der Malermeister Wilhelm Holme (Reiner Maurer) nach einem tödlichen Sturz bei der Arbeit von der Leiter vor der Himmelspforte erleben, da das Jüngste Gericht unter Leitung eines Erzengels (Klaus Wagner) entsprechend dem Antrag von Gattin Luise Holme (Sabine Glock) auf dauerhafte Unterbringung des lieben Verstorbenen in der Hölle entscheiden muss. Wilhelm braucht dabei einige Zeit, bis er die Hindernisse auf dem Weg in den angedachten Garten Eden realisiert und selbst Luzifer (Wilfried Haller) mit Burnout erkennt.
„Trotz dieses eigentlich ernsthaften Themas über das Jenseits ist das Stück unterhaltsam, witzig und hebt sich deutlich von unseren vorigen Stücken ab“, stellt dazu Sonja Maurer fest, die bewährt wieder Regie führt und dabei von Elisa Glock als Assistentin unterstützt wird.
Bereits im Sommer fiel die Wahl der Sandbachmimen auf dieses Stück, und seit Oktober laufen schon die Proben, die anfangs einmal pro Woche in ihrem Probenhaus auf dem TSV-Gelände abgehalten wurden. Seit der Weihnachtspause trifft sich die Truppe nun zweimal wöchentlich.
Die Karten für die Aufführung gibt es für je 15 Euro im Bürgerbüro der Stadt Groß-Bieberau. Die Aufführung im Großen Saal im Bürgerzentrum beginnt um 19 Uhr, Saalöffnung ist eine halbe Stunde vor Beginn.