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Amtsblatt Großheirath
Ausgabe 12/2026
Allgemeine Nachrichten
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Allgemeine Nachrichten

Anmeldezahlen im Organspende-Register steigen weiter

Waren es im Mai letzten Jahres noch zirka 307.000 Registrierungen im elektronischen Organspende-Register, sind es heute schon rund 515.000. Angesichts der über 8.000 Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, eine erfreuliche Entwicklung.

Dennoch bleibt die Zahl der postmortalen Organspenden seit Jahren unzureichend (2023: 965, 2024: 953, 2025: 935). Daher soll der Tag der Organspende am 06.06.2026 bei der Bevölkerung vor allem für Aufklärung sorgen und Misstrauen gegenüber der Organspende abbauen.

Für Betroffene ist es überlebenswichtig, dass sich Menschen, die sich für eine Organ- oder Gewebespende nach dem Tod entscheiden oder bereits entschieden haben, dies auch dokumentieren. Die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen – wichtig ist aber, dass man sich entscheidet. Eine Entscheidung entlastet zudem Angehörige, die sonst nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt werden.

Neben dem Organspendeausweis gibt es auch die Möglichkeit, seine Entscheidung elektronisch unter www.organspende-register.de festzuhalten. Zugriff auf diese Daten haben ausschließlich Ärzte und Transplantationsbeauftragte. Das Register wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter www.bfarm.de geführt. Es gilt immer die jüngste Erklärung. Der Eintrag ist freiwillig und kostenlos. Er kann jederzeit geändert oder gelöscht werden. Auch die Entscheidung auf dem Organspendeausweis kann selbstverständlich jederzeit geändert werden, indem ein neuer Ausweis ausgefüllt wird. Es ist möglich

• 

einer Organ- und Gewebespende uneingeschränkt zuzustimmen,

• 

eine Organ- und Gewebespende abzulehnen,

  nur bestimmte Organe und Gewebe zur Spende freizugeben oder

eine Person zu benennen, die im Todesfall über eine Organ- und Gewebespende entscheiden soll.

Weitere Informationen zur Organspende geben die SVLFG unter www.svlfg.de/organspende sowie das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit unter www.organspende-info.de.  Eine inspirierende Familiengeschichte zum Thema Organspende ist im Magazin der SVLFG

zu lesen, abrufbar über www.svlfg.de/alles-svlfg-1-2026.

Gemeinsam stark gegen Extremhitze

Anlässlich des 4. deutschlandweiten Hitzeaktionstages am 11.06.2026 weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) auf Gesundheitsrisiken durch Hitze hin und zeigt Schutzmaßnahmen auf. Vielfältige Informationen gibt es auf der Internetseite www.hitzeaktionstag.de. Für Menschen, die oft im Freien arbeiten, wie zum Beispiel in den grünen Berufen, ist Hitzeschutz besonders wichtig. Die SVLFG bietet daher spezielle Angebote für Betriebe der Grünen Branche an, um sie bei der Bewältigung hoher Temperaturen zu unterstützen. Dazu gehören Informationen, Tipps und Empfehlungen zum Umgang mit Hitze am Arbeitsplatz, zu geeigneter Kleidung, zum Trinkverhalten und zur Vorbeugung von Hitzestress sowie zu weißem Hautkrebs infolge von UV-Strahlung.

Betriebe können gezielt bei der Erstellung von Hitzeschutzplänen unterstützt werden, um ihre Beschäftigten besser vor hohen Temperaturen zu schützen. Dazu gehört beispielsweise, Gefährdungen durch Hitze zu bewerten, konkrete Schutzmaßnahmen zu planen und die Beschäftigten zu informieren bzw. einzubinden. Hilfsmaterialien hierfür gibt es im Internet unter www.planetary-health-academy.de/betrieblicher-hitzeschutz/ und www.svlfg.de/infobox-hitze-sonnenschutz.

Das kostenfreie Angebot der Ernährungsworkshops „Auftanken schafft Leistungskraft – So trinken Sie sich fit“ richtet sich an Betriebe mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Informationen hierzu stehen unter www.svlfg.de/gesund-verpflegt-im-arbeitsalltag.

Ergänzend unterstützt die SVLFG Betriebe der Grünen Branche auch finanziell bei der Anschaffung von Präventionsprodukten. Dazu zählen Kühlwesten, geeignete Kopfbedeckungen und Wetterschutzzelte für schattige Arbeitsbereichen. Alle Infos zum Prämiensystem

der SVLFG gibt es unter www.svlfg.de/praemiensystem.

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