(Verbraucherzentrale SH). Reste vom Essen verstopfen den Kühlschrank, geraten leicht in Vergessenheit und landen beim Aufräumen schließlich doch in der Tonne. Das muss nicht sein. Wer an Weihnachten zu viel gekauft und gekocht hat, kann die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen, um Platz im Kühl- und Gefrierschrank zu schaffen und den Einkauf für die Silvesterparty optimal zu planen. Jedes Jahr landen in Deutschland zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Laut Welthungerhilfe besteht dieser Müllberg zu einem Drittel aus weggeworfenem Obst und Gemüse. Auch fertige Speisen und Getränke haben mit 16 und 11 Prozent einen beträchtlichen Anteil an der Lebensmittelverschwendung. Gerade vor Feiertagen wird oft zu viel eingekauft und gekocht.
Tipps für Zubereitung und Resteessen
Reste vom Festessen lassen sich in der kreativen Küche sehr gut verwenden. So kann der letzte Schluck Wein oder Soße als Eiswürfel die nächste Soße verfeinern. Knödel vom Vortag schmecken angebraten auch am Tag darauf fantastisch und Rotkohl veredelt den nächsten Eintopf. Reste des Festbratens bereichern das Raclette zu Silvester. Harte Kekse, Lebkuchen, Reste vom Schokoladenweihnachtsmann, überreife Früchte oder Joghurt machen sich ausgezeichnet in einem Schichtdessert. Übrig gebliebene Zutaten aus der Weihnachtsbäckerei wie Zimt, Kardamom und Nelken lassen sich gut zum Verfeinern von Curry-Gerichten oder Tee verwenden. Gehackte und in der Pfanne leicht angeröstete Nüsse eignen sich als kerniges Topping für Salate.