Der Aikido-Verein hat die Judokas zur offenen deutsch-französischen Begegnung zweier verwandter Kampfkünste in sein Dojo eingeladen.
Die französische Sportlergruppe beim Ausflug in der Fränkischen Schweiz.
(Partnerschaftskomitee Landkreis Forchheim-Biscarrosse). Wenige Monate nach dem 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit der französischen Gemeinde Biscarrosse führte das deutsch-französische Partnerschaftskomitee des Landkreises Forchheim wieder den traditionellen Sportaustausch vom 11. bis 17. April durch. Die Begegnung mit diesmal 43 französischen Sportlerinnen und Sportler in den Disziplinen Aikido, Judo, Handball, Tennis und Luftgewehrschießen gehört seit Jahrzehnten zu den Pfeilern der Partnerschaft und findet jährlich im Wechsel im Landkreis Forchheim bzw. in Biscarrosse statt. Alle französischen Gäste wurden privat bei Familien von Sportvereinen im Landkreis Forchheim untergebracht. Die Schützen waren im neuen Schützenhaus des Schützenvereins Andreas Hofer Wiesenthau eingeladen. Neben gemeinsamen Trainingseinheiten standen Ausflüge in den Kellerwald, nach Streitberg und Pottenstein auf dem Programm sowie eine Betriebsbesichtigung der Gebr. Waasner Elektrotechnische Fabrik mit dem Geschäftsführer Dr. Michael Waasner, ein Besuch des Ehrenbürg-Gymnasiums und eine Führung im BayernLab, dem offenen Zentrum für digitale Wissensbildung in Forchheim.
Erstmals wurden die Sportler von sechs Musikerinnen und Musikern aus der Ecole de Musique de Biscarrosse und deren Lehrer Vincent Lemery begleitet. Auch diese Gruppe wurde privat von der großen Schulfamilie des Herder-Gymnasiums aufgenommen und in das Schulleben integriert. Schulleitung und die Fachschaften Französisch und Musik ermöglichten kurzfristig ein Konzert in der Aula des Gymnasiums. Bei einem Auftritt im Foyer des großen Sitzungssaals im Landratsamt Forchheim und am Abschlussabend in der Mensa der beiden Forchheimer Gymnasien begeisterten die Musiker die zahlreichen Zuhörer auch durch Eigenkompositionen.
Bei seinem Grußwort am Abschlussabend hob Landrat Hermann Ulm die menschlichen und persönlichen Kontakte als Stärke der partnerschaftlichen Arbeit in einer global schwierigen Zeit hervor. Das Partnerschaftskomitee verabschiedete den Landrat aus seinem Amt mit einem kleinen Fotoband der schönsten Aufnahmen aus dem Jubiläumsjahr 2025.
Bereits jetzt freuen sich alle beteiligten Sportlerinnen und Sportler und auch die Musiker auf eine neue Begegnung im Mai 2027, dann in Biscarrosse.
Besuch im Aikido-Dojo Forchheim
Neben kulinarischen, musikalischen und kulturellen Highlights stand beim diesjährigen Besuch der Gäste aus der französischen Partnerstadt Biscarosse auch der Sport ganz oben auf dem Programm. Der Aikido-Verein Forchheim gestaltete an drei Abenden ein abwechslungsreiches Begegnungsprogramm, das Jung und Alt begeisterte. Den Auftakt machte eine gemeinsame Trainingseinheit am Montagabend, bei der die beiden Aikido-Leiter Albert Escaré und Rudi Schneider die Grundzüge der Kampfkunst vermittelten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie man einem Angriff begegnet - nicht mit Gegenkraft, sondern durch Kontakt und Führung während der Abwehr. Besonders spannend war es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Technikausführung beider Trainer unmittelbar zu erleben. Den geselligen Abschluss bildete ein fränkisches Abendbrot, das mit französischem Rotwein aus der Bordeaux-Region begleitet wurde - und damit eine kulinarische Brücke zwischen den beiden Kulturen baute.
Am nächsten Abend lud der Aikido-Verein die Judokas in sein Dojo ein. Was zunächst wie ein sportlicher Vergleichswettkampf wirken mochte, entpuppte sich als offene Begegnung zweier verwandter Kampfkünste: Erwachsene und Kinder erlebten hautnah, was Judo und Aikido verbindet - und was sie unterscheidet. Die Begeisterung auf beiden Seiten war spürbar.
Den krönenden Abschluss bildete am Freitag Spätnachmittag, kurz vor der Abreise der französischen Delegation, eine Trainingseinheit eigens für die Kinder. Die Jugendtrainer sorgten für eine energiegeladene Aufwärmung und führten die jungen Gäste spielerisch in Aikido-Techniken ein. Zum Abschluss durften sich die kleinen Forchheimer und ihre französischen Altersgenossen in einem gemeinsamen Spiel noch einmal so richtig austoben. Die Begeisterung der französischen Kinder über das abwechslungsreiche Programm war unübersehbar.
Die Aikido-Begegnung im Zeichen der Partnerschaft war ein voller Erfolg - und das ist vor allem Bernd Grimm und seinem engagierten Team zu verdanken.
Judofreundschaft kennt keine Grenzen - Austausch zwischen Biscarrosse und Forchheim
Eine lange Tradition wurde erneut mit Leben gefüllt: Judokas aus Biscarrosse machten sich auf die über 20-stündige Busreise nach Forchheim, um am deutsch-französischen Austausch der beiden Judoabteilungen teilzunehmen. Die Strapazen der Anreise waren dabei schnell vergessen, denn im Mittelpunkt standen Begegnung, Gemeinschaft und gelebte Freundschaft.
Die Teilnehmergruppe bestand aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm erlebten. Neben sportlichen Aktivitäten und gemischtes Training standen vor allem gemeinsame Unternehmungen im Vordergrund. Abends traf man sich regelmäßig zu geselligen Runden, bei denen viel gelacht, erzählt und die internationale Freundschaft gepflegt wurde.
Ein besonderes Highlight waren die Ausflüge in die Region: So besuchten die Gäste unter anderem Pottenstein und erkundeten die beeindruckende Teufelshöhle. Auch Wanderungen durch die Fränkische Schweiz boten Gelegenheit, Natur und Landschaft gemeinsam zu erleben. Die Teilnehmer haben auch Forchheim erkundigt und Spaß und Freude im Königsbad erlebt. Darüber hinaus standen Besuche in umliegenden Städten auf dem Programm. Untergebracht waren die französischen Gäste in Gastfamilien aus Forchheim und Umgebung. Diese Form der Unterbringung ermöglichte einen besonders intensiven kulturellen Austausch und ließ viele persönliche Kontakte entstehen. Für viele Teilnehmer war es eine schöne Gelegenheit, alte Freundschaften aus den vergangenen Jahren wieder aufleben zu lassen und gleichzeitig neue Bekanntschaften zu knüpfen. Der Austausch zwischen Biscarrosse und Forchheim besteht bereits seit vielen Jahren und zeigt eindrucksvoll, wie Sport Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden kann. Auch diesmal waren sich alle Beteiligten einig: Diese Tage werden in bester Erinnerung bleiben - und die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen ist bereits jetzt groß.
KURZVERSION
(Partnerschaftskomitee Landkreis Forchheim-Biscarrosse).
Wenige Monate nach dem 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit der französischen Gemeinde Biscarrosse führte das deutsch-französische Partnerschaftskomitee des Landkreises Forchheim wieder den traditionellen Sportaustausch vom 11. bis 17. April durch. Die Begegnung mit diesmal 43 französischen Sportlerinnen und Sportler in den Disziplinen Aikido, Judo, Handball, Tennis und Luftgewehrschießen gehört seit Jahrzehnten zu den Pfeilern der Partnerschaft und findet jährlich im Wechsel im Landkreis Forchheim bzw. in Biscarrosse statt. Alle französischen Gäste wurden privat bei Familien von Sportvereinen im Landkreis Forchheim untergebracht. Die Schützen waren im neuen Schützenhaus des Schützenvereins Andreas Hofer Wiesenthau eingeladen. Neben gemeinsamen Trainingseinheiten standen Ausflüge in den Kellerwald, nach Streitberg und Pottenstein auf dem Programm sowie eine Betriebsbesichtigung der Gebr. Waasner Elektrotechnische Fabrik mit dem Geschäftsführer Dr. Michael Waasner, ein Besuch des Ehrenbürg-Gymnasiums und eine Führung im BayernLab, dem offenen Zentrum für digitale Wissensbildung in Forchheim.
Der Aikido-Verein Forchheim gestaltete an drei Abenden ein abwechslungsreiches Begegnungsprogramm, das Jung und Alt begeisterte. Der Aikido-Verein lud die Judokas in sein Dojo ein. Was zunächst wie ein sportlicher Vergleichswettkampf wirken mochte, entpuppte sich als offene Begegnung zweier verwandter Kampfkünste: Erwachsene und Kinder erlebten hautnah, was Judo und Aikido verbindet - und was sie unterscheidet. Die Begeisterung auf beiden Seiten war spürbar. Eine Trainingseinheit war eigens für die Kinder. Die Jugendtrainer sorgten für eine energiegeladene Aufwärmung und führten die jungen Gäste spielerisch in Aikido-Techniken ein. Die Aikido-Begegnung im Zeichen der Partnerschaft war ein voller Erfolg - und das ist vor allem Bernd Grimm und seinem engagierten Team zu verdanken.
Die Jahrzehnte alte Judofreundschaft der beiden Judoabteilungen wurde unter Leitung von Martina Kröner erneuert. Für viele Teilnehmer war es eine schöne Gelegenheit, alte Freundschaften aus den vergangenen Jahren wieder aufleben zu lassen und gleichzeitig neue Bekanntschaften zu knüpfen.
Erstmals wurden die Sportler von 6 Musikerinnen und Musikern aus der Ecole de Musique de Biscarrosse und deren Lehrer Vincent Lemery begleitet. Auch diese Gruppe wurde privat von der großen Schulfamilie des Herder-Gymnasiums aufgenommen und in das Schulleben integriert. Schulleitung und die Fachschaften Französisch und Musik ermöglichten kurzfristig ein Konzert in der Aula des Gymnasiums.
Bei einem Auftritt im Foyer des großen Sitzungssaals im Landratsamt Forchheim und am Abschlussabend in der Mensa der beiden Forchheimer Gymnasien begeisterten die Musiker die zahlreichen Zuhörer auch durch Eigenkompositionen.
Bei seinem Grußwort am Abschlussabend hob Landrat Hermann Ulm die menschlichen und persönlichen Kontakte als Stärke der partnerschaftlichen Arbeit in einer global schwierigen Zeit hervor. Das Partnerschaftskomitee verabschiedete den Landrat aus seinem Amt mit einem kleinen Fotoband der schönsten Aufnahmen aus dem Jubiläumsjahr 2025. Bereits jetzt freuen sich alle beteiligten Sportlerinnen und Sportler und auch die Musiker auf eine neue Begegnung im Mai 2027, dann in Biscarrosse.