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Hallo Franken
Ausgabe 1228/2026
MUSS
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Obertrubach (R. Wölfel/3. Bürgermeister).  Bereits zwei Wochen nach der konstituierenden Sitzung hat Bürgermeister Alexander Lang die erste außerordentliche Gemeinderatssitzung einberufen. Anlass war ein dringendes Infrastrukturprojekt: die Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen Dörfles und Sorg. Gemeinderat beschließt Sanierung der Gemeindestraße Dörfles-Sorg Die Ortsverbindungsstraße zwischen Dörfles und Sorg wurde im Zuge der Erneuerung der Wasserleitungen durch die Betzensteingruppe erheblich beansprucht. Um eine nachhaltige Lösung zu erreichen, setzte Bürgermeister Lang das Thema kurzfristig auf die Tagesordnung einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung. Bereits im Vorfeld hatte Bürgermeister Lang und die Verbandsräte Stefan Lang und Philipp Häfner gemeinsam mit Vertretern der Wassergruppe die Situation vor Ort besichtigt und Gespräche über das weitere Vorgehen geführt. Dabei wurde deutlich, dass eine bloße Wiederherstellung der geöffneten Leitungsgräben wirtschaftlich wenig sinnvoll wäre. Stattdessen soll die Straße als Ganzes saniert werden. Vor Beginn der Sitzung verschaffte sich der Gemeinderat zunächst vor Ort ein Bild von der Situation. Im anschließenden Sitzungsverlauf sprach sich das Gremium einstimmig dafür aus, die Planung einer vollständigen Sanierung der Ortsverbindungsstraße einzuleiten. Positiv wirkt sich dabei aus, dass mit der Betzensteingruppe eine finanzielle Beteiligung an der Maßnahme verhandelt werden konnte. Dadurch kann die dringend notwendige Sanierung wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden. Weitere Projekte bereits in Planung Doch nicht nur bei der Ortsverbindungsstraße wird gehandelt. Bereits am Vormittag desselben Tages hatte Bürgermeister Lang zu einem Abstimmungstermin mit den beteiligten Planungsbüros eingeladen. Zusätzlich wurden die Mitglieder des Ortsentwicklungsausschusses eingebunden, um die Planungen von Beginn an transparent zu gestalten und auf eine breite Grundlage zu stellen. Thema war die geplante Sanierung der Teichstraße durch den Landkreis Forchheim. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, liegt die Zuständigkeit beim Landkreis. Für die Gemeinde bietet die Maßnahme jedoch die Chance, notwendige Arbeiten an der eigenen Infrastruktur sinnvoll mit den Straßenbauarbeiten zu verbinden.

In Gesprächen mit dem Landkreis konnten Bürgermeister Lang und Zweiter Bürgermeister Bernd Reichel erreichen, dass die Maßnahme auf das kommende Jahr verschoben wird. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, die Erneuerung der Wasserleitungen, die Überprüfung weiterer Versorgungsleitungen sowie die Sanierung der Gehwege mit vorzubereiten. Ziel ist es, zu verhindern, dass eine frisch sanierte Straße wenige Jahre später erneut aufgebrochen werden muss. Gemeinsam mit den beteiligten Planungsbüros konnten Überlegungen zur Neugestaltung des Rathausumfeldes, zur Verbesserung der Bushaltestellen und zur Aufwertung der Wegeverbindungen im Ortskern besprochen. Grundlage hierfür bilden die Ergebnisse des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK).

Dritter Bürgermeister Roland Wölfel hatte hierzu bereits wichtige Vorarbeit geleistet und die grundsätzlichen Fördermöglichkeiten für die vorgesehenen Maßnahmen mit der Regierung abgeklärt.

Mit der außerordentlichen Gemeinderatssitzung sowie den parallel laufenden Planungen wurden bereits wenige Wochen nach Beginn der neuen Amtsperiode wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde gestellt.