VdK Hausen-Kersbach erlebte fünf abwechslungsreiche Tage an Mosel und Rhein
Vom 20. bis 24. August 2026 unternahm der VdK-Ortsverband Hausen-Kersbach seine diesjährige Fahrt an Mosel und Rhein. Fünf erlebnisreiche Tage voller Kultur, Natur und natürlich Weingenuss erwarteten die Reisegruppe.
1. Tag – Anreise an die Mosel
Die Fahrt startete in Richtung Mosel, unterwegs wurde eine Frühstückspause mit belegten Brötchen, Kuchen und Kaffee eingelegt. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes konnte die ursprünglich geplante Rheinschifffahrt von Rüdesheim bis St. Goar leider nicht durchgeführt werden. Als Alternative ging es weiter bis nach Boppard, wo dank ausreichender Wasserstände eine einstündige Rundfahrt auf dem Rhein möglich war. Anschließend brachte der Bus die Gruppe zur Unterkunft in Lösnich mit herrlichem Blick auf die Mosel. Nach dem Bezug der Zimmer war Zeit für einen ersten Schoppen Riesling, wonach der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklang.
2. Tag – Luxemburg und Trier
Am zweiten Tag stieß Reiseführer Karl-Heinz zur Gruppe – ein sehr kompetenter und angenehmer Begleiter, der viel Wissenswertes zu erzählen wusste. Mit dem Bus ging es zunächst nach Luxemburg, wo eine Stadtrundfahrt auf dem Programm stand. Im Anschluss besuchte die Gruppe den Amerikanischen Soldatenfriedhof in Luxemburg. Entlang der Mosel führte die Fahrt weiter nach Trier. In der Nähe der Porta Nigra verließ die Gruppe den Bus und erkundete das Zentrum der Stadt auf eigene Faust. Über eine Panoramastraße mit unvergleichlichem Blick auf die Moselschleife nahe dem Weinort Piesport kam die Reisegruppe zum Abendessen wieder im Hotel an.
Anschließend traf man sich in einer nahegelegenen Winzerei zu einer Weinprobe, bei der ein Winzer ausführlich über die Herstellung von Wein und Sekt berichtete. Vom verkosteten Wein konnte natürlich auch der ein oder andere Tropfen für zu Hause erworben werden.
3. Tag – Vulkaneifel, Beilstein und Cochem
Der dritte Tag stand zunächst im Zeichen der vulkanischen Geschichte der Eifel: Die Region war einst Vulkangebiet, die entstandenen Krater sind heute mit Wasser gefüllt und werden als „Maare" bezeichnet. Eines dieser Maare, das Pulvermaar, wurde besichtigt.
Weiter ging die Fahrt nach Beilstein, wo die Gruppe das malerische Städtchen mit der sehenswerten Klosterkirche individuell erkundete. Anschließend stand der geschäftige Touristenort Cochem auf dem Programm, ebenfalls mit einer Stadtbesichtigung.
Die Rückfahrt ins Hotel führte die Teilnehmer entlang der Mosel mit ihren oft sehr steilen Weinbergen, die eine arbeitsintensive Bewirtschaftung erfordern.
4. Tag – Edelsteinschleiferei, Bernkastel-Kues und Moselschifffahrt
Der vierte Tag begann mit dem Besuch einer Edelsteinschleiferei im Ort Kirschweiler im Hunsrück. Dort durfte die Gruppe dem Handwerker über die Schulter schauen, wie aus einem Rohling durch Schleifen und Polieren ein fertiger Edelstein entsteht.
Weiter ging es nach Bernkastel, das zunächst rund 30 Minuten mit einer Führung erkundet wurde, bevor die Teilnehmer die Stadt anschließend in eigener Regie erlebten. Nach einem Mittagsimbiss startete eine zweistündige Schifffahrt auf der Mosel, vorbei an vielen bekannten Weinorten und Weinlagen bis Traben-Trarbach. Dort verließ die Gruppe das Schiff, während der Bus zur Rückfahrt bereitstand.
Interessant zu wissen: Anders als der Rhein führt die Mosel dank ihrer zahlreichen Staustufen kein Niedrigwasser und ist ganzjährig normal schiffbar. In der Nähe der Unterkunft konnte zudem die zweithöchste Brücke Deutschlands bestaunt werden – die Hochmoselbrücke ragt 160 Meter über das Moseltal und ist rund 1,7 Kilometer lang.
Abends wurden die Reisenden mit einem Alleinunterhalter überrascht, der mit Stimmungsliedern und Tanzmusik für einen kurzweiligen Abend bescherte.
5. Tag – Burg Eltz und Rüdesheim
Am letzten Tag der Reise stand der Besuch der Burg Eltz auf dem Programm, wo eine Führung durch die imposante Burganlage angeboten wurde.
Die Heimfahrt führte die Gruppe zunächst nach Bingen, wo sie mit einer Fähre über den Rhein nach Rüdesheim übersetzte. Dort ging es mit dem Touristenbähnchen für eine Stunde durch die Weinberge mit Blick auf Rüdesheim und das bekannte Niederwalddenkmal mit der Germania-Statue. Zum Abschluss der Reise kehrte die Gruppe in Rüdesheim bei einem Italiener zum Essen ein, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.
Der VdK-Ortsverband Hausen-Kersbach blickt auf eine rundum gelungene Weinfahrt mit vielen schönen Eindrücken, interessanten Führungen und geselligen Stunden zurück. Angela Singer