HEILIGENSTADT – Der Startschuss ist getätigt. Am vergangenen Freitag unterzeichneten im Rathaus der Marktgemeinde Bürgermeister Stefan Reichold gemeinsam mit den Stadtwerken Ebermannstadt und der Energieallianz Bayern einen Kooperationsvertrag für einen zu errichtenden Windpark im Gemeindeteil Brunn. Bereits im Vorfeld hatten der Marktgemeinderat und die Eigentümer den Weg frei gemacht und sich für die Kooperation mit beiden Vertragspartnern ausgesprochen. Die Stadtwerke Ebermannstadt, die bei der Vertragsunterzeichnung von Geschäftsführer Jürgen Fiedler und Bürgermeisterin Christiane Meyer vertreten wurden, sind in der Region bereits an mehreren Energieprojekten wie dem Solarpark Poxdorf oder auch am geplanten Windpark auf der Langen Meile beteiligt. Der Fokus der Energieallianz Bayern mit ihren 45 Gesellschaftern aus mittelständischen Stadtwerken und privaten Energieversorgern hat den dezentralen Umbau der Energieversorgung hin zu regenerativen Energien für mehr Klimaschutz im Freistaat im Fokus. In Heiligenstadt unterzeichnete Geschäftsführer Ulrich Geis den Kooperationsvertrag.
„Der heutige Tag ist für unsere Marktgemeinde von großer Bedeutung“, so 1. Bürgermeister Stefan Reichold. Unsere sehr gute Bilanz bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien wollen wir weiter ausbauen und sind uns sicher mit unseren beiden starken Partnern einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“
Wenn alles nach Plan verläuft, so heißt es in einer Pressemitteilung der Vertragspartner, dann können sich die drei Windräder in Brunn bereits in drei Jahren drehen und Strom generieren. Zugute kommt dies nicht nur der lokalen Energiegewinnung, sondern auch der Gemeindekasse in Heiligenstadt. Die Kämmerin darf sich über zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen freuen und darüber hinaus erhält Heiligenstadt eine finanzielle Beteiligung an der Stromerzeugung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Last not least haben auch die Bürger die Möglichkeit, sich finanziell am Projekt Windpark in Brunn zu beteiligen und damit monetär zu profitieren. Nach den geleisteten Unterschriften sind nunmehr die Stadtwerke und die Energieallianz am Zuge. Sie beauftragen jetzt die erforderlichen Gutachter zu Vorbereitung eines Genehmigungsantrages.
Am Tisch:
Stehend: