Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt 1. Bürgermeister Stefan Reichold Pfarrer Martin Völkel, die Vertrauensfrau Maria Haller und Altbürgermeister Helmut Krämer, von der Pfarrei Leinleiter & Aufseßtal und bittet um die Vorstellung.
Vorstellung der Pfarrei Leinleiter- und Aufseßtal
Die Pfarrei umfasst sechs Kirchenstandorte:
Zur Pfarrei gehören ca. 2.450 Gemeindeglieder, rund 250 Ehrenamtliche sowie etwa 40 haupt- und nebenamtlich Mitarbeitende. Die Region erstreckt sich über drei Landkreise und sieben politische Gemeinden. Hervorgehoben wurde die gelebte Ökumene mit katholischen und freikirchlichen Gemeinden.
Regionalisierungsprozess
Seit 2022 besteht eine verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinden, unter anderem bei:
Zum 01.01.2024 wurde die Pfarrei Leinleiter- und Aufseßtal offiziell gegründet. Weitere Schritte waren:
Gemeindeleben
Die Präsentation stellte ein vielfältiges kirchliches Leben dar:
Besonders hervorgehoben wurden:
Kindertagesstätten
Die Pfarrei betreibt Kindertagesstätten in:
In Heiligenstadt wird aktuell der Hort erweitert.
Gemeindebauprojekt Pfarrhaus Heiligenstadt
Ausgangslage
Vorgestellt wurde das denkmalgeschützte Ensemble in Heiligenstadt bestehend aus:
Das Pfarrhaus stammt aus den Jahren 1659/61 und soll künftig wieder als Wohnsitz des ersten Pfarrers der Pfarrei dienen.
Zielsetzung
Mit der Sanierung soll:
Die Kirchengemeinde engagiert sich hierfür ehrenamtlich sowie finanziell durch Spenden und zinslose Darlehen.
Kostenrahmen
Die geschätzten Gesamtkosten betragen rund 300.000 Euro.
Davon entfallen etwa 104.000 Euro auf denkmalpflegerischen Mehraufwand.
Finanzierung
Die Finanzierung setzt sich zusammen aus:
Aktuell besteht noch eine Finanzierungslücke von 100.000 Euro.
Zeitplan
Geplanter Ablauf:
Pfarrer Martin Völkel, Vertrauensfrau Maria Haller und Altbürgermeister Helmut Krämer rufen zum Spendeaufruf zur Sanierung des Pfarrhauses auf, damit wieder Leben ins Pfarrhaus einzieht.
Die Kirchengemeinde engagiert sich bereits mit großem ehrenamtlichem Einsatz, Spenden und zinslosen Darlehen für den Erhalt dieses bedeutenden Gebäudes. Dennoch kann dieses Vorhaben nur mit weiterer Unterstützung umgesetzt werden.
Deshalb wird um Spenden gebeten.
Jeder Beitrag hilft dabei,
Spendenkonto
IBAN: DE21 7736 5792 0003 2288 43
BIC: GENODEF1HWA
Bank: Raiffeisenbank Fränkische Schweiz
Verwendungszweck:
„Sanierung Pfarrhaus Heiligenstadt“
Für Spenden kann selbstverständlich eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Die Kirchengemeinde bedankt sich herzlich für jede Unterstützung und Verbundenheit mit unserer Gemeinde und unserer Heimat.
„…damit wieder Leben einzieht!“
Bürgermeister Reichold bedankt sich für die Vorstellung und bittet um eine rege Spendenbeteiligung. Der Markt Heiligenstadt i.OFr. darf aus haushaltsrechtlichen Gründen leider keine freiwilligen Leistungen sprich Spenden dazu aufwenden.
Z. Kts.
Durch neue Förderprogramme von Bund und Land (Sirenenförderprogramm 2 (SFP2) haben der Bund und die Länder vereinbart, dieses paritätisch zu finanzieren. In 2026 wird Bayern vom Bund 1,38 Millionen Euro erhalten und selbst 2 Millionen Euro an Mitteln in den Haushalt einstellen. Hinzu kommen Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Dieser Mittelansatz ermöglicht es zusammen mit Restmitteln aus den Vorjahren alle noch offenen Anträge aus dem früheren Sonderförderprogramm Sirenen des Bundes zu verbescheiden und auch erste Neuanträge zu bewilligen. Die Förderrichtlinie für das neue Sirenenförderprogramm 2.0 (SFP 2.0) wird gegenwärtig final fachlich abgestimmt, auch was einen schlanken und möglichst bürokratiearmen Vollzug der Antrags- und Mittelverwendung durch die Regierungen anbelangt und soll mit Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes anwendbar sein.
Föderhöhe (anteilige staatliche Förderung mit Beteiligung der Kommunen)
| • | 80 % der Fördersumme, max. Förderbetrag | |
| Ø | A – Dachmontage Sirene | 10.850,00 € |
| Ø | B – Mastmontage Sirene | 17.350,00 € |
| Ø | C – Sirenenansteuerung 1.000,00 € | |
| Förderdauer | ||
| • | Ab Mai 2026, zunächst bis 31.12.2030 | |
Der Markt Heiligenstadt i.OFr. hat noch 15 alte E 57 Sirenen, die jetzt fast 70 Jahre alt sind. Aus diesem Grund ist es für unsere flächenmäßige Großgemeinde von 78,00 Quadratkilometer mit 24 Ortschaften außerordentlich wichtig, dass wir durch dieses Programm neue Sirenen beantragen und die alten Sirenen auswechseln können.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt 15 Sirenen im Sirenenförderprogramm 2.0 zu beantragen.
Abstimmung: 15 : 0
Hier erfolgten keine Wortmeldungen.