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Mitteilungsblatt Markt Heiligenstadt i OFr
Ausgabe 23/2025
Die Gemeindeverwaltung informiert
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Aufruf wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in letzter Zeit erreichen mich vermehrt Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über verschiedenste Ärgernisse, die mich veranlassen auf diese Missstände mittels eines öffentlichen Aufrufs hinzuweisen und das Abstellen zu fordern.

Ordnung und Sauberkeit / Hundekot

Es häufen sich Beschwerden über das allgemeine Ordnungsverhalten in unserer Marktgemeinde. Verpackungsmüll, Glas- und Plastikflaschen und sonstiger Unrat säumen immer öfter Gehwege und öffentliche Grünflächen obwohl Mülleimer meistens in der Nähe aufzufinden sind.

Zudem erregen die Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde Ärger. Auch hier haben wir als Gemeinde bereits viele Behälter mit Hundekotbeuteln aufgestellt um das Entsorgen des Hundekots zu erleichtern. Dennoch sind alle Hundebesitzer aufgefordert selbst Hundekotbeutel mitzuführen und auch zu benutzen. Privatgrundstücke die an öffentliche Gehwege angrenzen sind oft davon betroffen, was bei den Eigentümern zu Unverständnis und Wut führt.

Parkverhalten und Fahrtgeschwindigkeit

Ein anderes häufig genanntes Problem ist das Parkverhalten in unseren Ortschaften und die Geschwindigkeit mit der durch unsere Ortschaften oder auch durch Siedlungen gefahren wird. Bitte beachten Sie hierzu die Straßenverkehrsordnung. Nicht alles was geduldet wird, ist auch erlaubt. Hierzu zählt u. a. das Parken auf Gehwegen. Und nicht überall muss die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit auch ausgenutzt werden. Die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit brauche ich wohl nicht näher erläutern und sollten jedem Bewusst sein!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

selbstverständlich will ich mit diesem Aufruf nicht alle über einen Kamm scheren und niemanden an den Pranger stellen. Schon gar nicht alle Hundebesitzer. Viele – ich sage sogar die meisten unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger verhalten sich vorbildlich.

Ich möchte aber deutlich darauf hinweisen, dass eine Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn wir alle aufeinander Rücksicht nehmen und nicht nur die Rechte sehen, sondern auch die Pflichten. Deshalb bitte ich Sie alle verstärkt ein Auge darauf zu haben wie wir uns selbst, aber sich auch unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen verhalten. Sprechen Sie Missstände an und weisen Sie die Verursacher darauf hin, wenn Ihnen etwas auffällt. Oft helfen ein freundlicher Hinweis und ein Gespräch mehr als sonstige Maßnahmen.

Und wenn jeder sich so verhält, wie er selbst behandelt werden möchte, dann ist viel gewonnen.

Herzliche Grüße,
Ihr

Stefan Reichold
1. Bürgermeister