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Hirschhorner Stadtanzeiger
Ausgabe 17/2020
Aus dem Rathaus
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Landesregierung Hessen beschließt Maskenpflicht ab Montag 27. April

Die Hessische Landesregierung hat am vergangenen Dienstagabend eine Maskenpflicht (Mund- und Nasenschutz) beschlossen. Diese gilt ab dem kommenden Montag 27. April. Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie den öffentlichen Personennahverkehr nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im Rahmen von Erledigungen bei öffentlichen Stellen, wie z.B. den Rathäusern, ist in der Verordnung nicht zwingend vorgeschrieben, das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wird aber auch dort dringend empfohlen.

Durch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wird ein erhöhter gegenseitiger Schutz gerade an den Orten erreicht, an denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, wie etwa bei der Nutzung des ÖPNV.

Generell gilt weiterhin das Abstandhalten als oberstes Gebot, das bedeutet konkret, die Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregeln werden durch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes nicht außer Kraft gesetzt. Ferner gilt, dass es sich bei dem Mund- und Nasenschutz um sogenannte Alltagsmasken handeln darf, das bedeutet es zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchen oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern, dies kann z.B. auch ein geeigneter Schal oder eine selbstgenähte Maske aus Stoff sein.

Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Nichttragen einer Maske eine Ordnungswidrigkeit darstellt das mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden kann.