Das haben sich auch Herr Bannert und seine Wandertruppe an einem verregneten Tag auch gefragt. Sie haben den Osterhasen im Wald getroffen, der schon frühzeitig unterwegs war, damit er alles schaffte auszuteilen. Der Osterhase war schon so durchnässt und langsam hatten ihn seine Kräfte verlassen, sodass Herr Bannert ihm geholfen hat, die tollen Leckereien das letzte Stück zum Waldkindergarten zu tragen. Doch leider ist der Osterhase wieder auf und davon, sodass die Waldkinder ihn nicht sehen konnten.
An dieser Stelle bedankt sich der Waldkindergarten noch einmal recht herzlich für die zahlreichen Leckereien. Wir haben uns wirklich riesig gefreut.
Sodann begann das große Osterbasteln im Waldkindergarten. Die Schülerin bastelte mit den Kindern tolle Fensterbilder, während Frau Geisler die Ostersäckchen mit den Kindern vorbereitete. Doch dabei blieb es nicht. Natürlich wurden auch Ostereier gefärbt. Dieses Mal auf eine andere Art und Weise – mit Filzstiften, Zewa und einer Sprühflasche entstanden tolle Muster auf den Eiern. Da mussten selbst die Kinder staunen, als sie ihre Eier wieder auspackten.
In der Osterwoche kam das Kamishibai „Das Osterküken" zum Einsatz. Diese Geschichte handelt von einem kleinen Küken im Ei, das wissen wollte, wann Ostern ist, denn es wollte unbedingt direkt an Ostern schlüpfen. Also macht sich die Mama Hilde auf den Weg, um dies herauszufinden. Eine tolle Geschichte, die anhand vom Mond erklärt, wann Ostern ist.
Natürlich durfte der eigentliche Sinn von Ostern nicht fehlen. Also machte Frau Geisler einen Tag darauf einen Kreis und erklärte den Kindern mithilfe von kleinen Bildkärtchen und großen Bildern, warum wir überhaupt Ostern feiern und dass auch an Ostern das Teilen und die Nächstenliebe im Vordergrund steht. An diesem Tag hatten wir Besuch von Valentin, der nichts ahnend geholfen hat, die Ostergeschichte mit zu erzählen. Als wir fertig waren, kam Frau Weissbart eine Blitzidee, denn in Eberbach war zu dem Zeitpunkt der Kreuzweg am Ohrsberg aufgebaut.
Kurz entschlossen machten wir am darauffolgenden Tag einen Ausflug nach Eberbach, um das Abendmahl, die Kreuzigung, die Auferstehung und was alles dazugehörte, noch einmal zu betrachten. Leider verging dieser Tag viel zu schnell.
Am Gründonnerstag war es dann so weit. Die Kinder wunderten sich, denn ihre Ostersäckchen waren plötzlich verschwunden. Da war der Osterhase tatsächlich noch einmal im Wald und hat die gefüllten Ostersäckchen versteckt. Mithilfe einer Spur von kleinen Schokoladeneiern und der süßen Geschichte „Die Waldtiere und das Wunder der Ostereier" führte er uns zu den Ostersäckchen. Doch was mussten wir sehen, die Ostersäckchen waren nicht einfach so versteckt. Nein, sie hingen im Baum. Das war wirklich eine lustige Idee vom Osterhasen.
Es waren richtig tolle und auch lehrreiche Tage.