Aus den Rückständen von Kaffeesatz kam es zur Entwicklung einer schwer entflammbaren Schichtplatte, die den Namen „Coffee Composite Board“ trägt. In der Ausstellung ist ein Schränkchen aus diesen Schichtplatten zu sehen.
Eine weitere Besonderheit sind Fußböden aus speziell verarbeiteten Jeansstoffen. Sie haben die Härte von Keramik. Tischplatten, mit denen über „NFC-Tags“ in der Gastronomie der Abruf der Speisekarte, die Bestellung und Bezahlung per Smartphone erfolgt, sind weitere Produkte. Rolf van den Berg zog sich Ende 2025 aus der Geschäftsleitung zurück, ist aber weiterhin an der Firma beteiligt. Rund 60 Personen sind bei Dekodur beschäftigt.
Diese Reihe dokumentiere kurze Einblicke in wichtige Stationen der Familien- und Firmengeschichte. Die vielfältige Produktpalette und Innovationen beider Unternehmen können in der Ausstellung bestaunt werden. Ein Besuch des Langbein-Museums lohnt sich und bietet einen interessanten Einblick in die Hirschhorner Lokalhistorie.
Dr. Marius Golgath, Stadtarchivar