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Hirschhorner Stadtanzeiger
Ausgabe 40/2018
Amtliche Bekanntmachungen
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Nachrichten aus dem Landratsamt Heppenheim

Neue Wege: Orientierung und Berufsvorbereitung

Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Neue Wege Kreis Bergstraße – Kommunales Jobcenter – hat in ihrer letzten Sitzung unter dem Vorsitz der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz wichtige Maßnahmen zur Eingliederung junger Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt beschlossen.

„Neue Wege sieht in der neuen Maßnahme ‚Erstorientierung und Berufsvorbereitung für junge Flüchtlinge‘ eine bedeutende Chance für junge Menschen zwischen 17 und 24 Jahren sich schneller und besser in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren“, so die Vizelandrätin in der dritten Sitzung in diesem Jahr.

Bei dieser neu konzipierten Fördermaßnahme, die an den Standorten Viernheim, Mörlenbach und Heppenheim angeboten wird, handelt es sich ausdrücklich um ein Angebot für junge Flüchtlinge, die einen Anspruch auf Leistungen nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) haben oder Asylbewerberleistungen empfangen, sofern sie eine hohe Bleibewahrscheinlichkeit aufweisen.

Der Eigenbetrieb bietet mit seinem speziellen Programm zunächst das Kennenlernen des deutschen Berufsalltags und die Heranführung an wichtige berufliche Sprachkenntnisse. Bei den entsprechenden Voraussetzungen werden die Jugendlichen bei der Vorbereitung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses durch fachkompetente Coaches unterstützt. Intensiv begleitet werden diese auch bei ihrer beruflichen Erstorientierung und -vorbereitung, sowie bei der Vermittlung in Praktika. Ein weiterer Baustein ist die qualifizierte Beratung und Unterstützung der jungen Menschen, wenn es um die Anerkennung ausländischen Schul- und Berufsabschlüsse geht. Die Maßnahme läuft zunächst bis August 2019. Das wichtigste und nachhaltigste Ziel ist am Ende immer die Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. „Eine weitere passgenaue Maßnahme, die die Chancen für einen gelungenen Start in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis in unserem Kreisgebiet deutlich verbessern und letztendlich einen Beitrag zur Integration leisten wird“, ist Diana Stolz überzeugt.