„Das Leben ist wie im Schnee laufen. Jeder Schritt hinterlässt Spuren.“
Auch wir haben unsere Spuren im Schnee hinterlassen und Erinnerungen geschaffen. Anfang Januar hatte es so geschneit, sodass wir endlich einmal wieder Poporutscher fahren konnten. Kaum waren wir im Waldkindergarten oben angekommen, wurde recht zügig gefrühstückt, denn für die Kids gab es kaum noch ein Halten. Sie wollten einfach nur im Schnee spielen. Also machten wir uns mit unseren Poporutscher in der Hand auf dem Weg hinter unser Waldgrundstück. Denn dort konnte man am besten rutschen.
Zunächst musste erst einmal eine ordentliche Bahn geschaffen werden, doch dies hatten die Kinder schnell raus. Und dann ging es ab. Wir verbrachten den ganzen Vormittag mit Poporutschen. Doch dann mussten wir zurück.
Doch der Spaß hielt noch an. Es sollte noch mehr schneien. Also meinte die Leitung Frau Weißbart direkt, dass am Mittwoch 7. Januar alle Kinder ihre Schlitten von zu Hause mitbringen dürfen. Gemacht getan. Alle Kinder brachten tatsächlich einen Schlitten mit. Zusammen liefen wir zum Waldkindergarten hoch. Dabei nutzten manche die Chance und wurde immer wieder ein Stückchen nach oben gezogen. Oben angekommen aßen wir schnell etwas und liefen wieder hinter unser Wakigrundstück. Dieses Mal ein Stückchen weiter. Auch hier musste erst einmal eine Bahn geschaffen werden, doch die Kinder hatten schon Übung darin.
Im Nu war eine Bahn da und die Kinder konnten mit ihren Schlitten den Berg heruntersausen. Wie vor zwei Tagen, verbrachten wir auch an diesem Tag den Vormittag im Schnee.
Leider mussten wir wieder zurück, denn die Abholzeit rückte näher. Doch dieses Mal liefen die Kinder den Fichtenweg nicht hinunter, sondern fuhren bzw. ließen sich mit den Schlitten nach unten ziehen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte es auch wieder etwas geschneit. An diesem Tag war der Weg zum Waldkindergarten sehr lange, denn die Kinder sind auf die Idee gekommen, Schneekugel zu rollen, was den meisten sehr gut gelungen ist. Irgendwann waren die Kugeln so groß geworden, dass manche Kinder ihre nicht mehr tragen konnten. Zum Glück waren genug Erwachsene da, die geholfen haben.
Auch der Anfang eines Schneehauses wurde gestartet. Doch die Zeit verging wieder einmal zu schnell und es konnte nicht fertig gestellt werden.