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Hirschhorner Stadtanzeiger
Ausgabe 52/2020
Amtliche Bekanntmachungen
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Oktober

Karateverein Hirschhorn mit großer Jubiläumsveranstaltung

Wenn in Deutschland von Goju-Ryu Karate gesprochen wird, steht der Name Tokio Funasako im Mittelpunkt, denn dieser Karatelehrer prägt wie kein anderer seit über 50 Jahren diese Stilrichtung.

Funasako kam 1968 nach Deutschland, gründete mehrere Dojos sowie seinen eigenen Verband und prägte somit den Karatesport entscheidend mit. Anlässlich seines 75. Geburtstages fand ein großer Geburtstagslehrgang in der Sporthalle Jahnstraße statt. Tokio Funasako lud große Meister ein sowie viele Dojos aus der Umgebung.

Der 1. Vorsitzende des Karatevereins Hirschhorn, Michael Pascuzzi, bedankte sich bei den angereisten Sportlern sowie den Trainern für ihr zahlreiches Kommen. Anschließend übergab er das Wort an Bürgermeister Oliver Berthold, der die Gäste ebenfalls begrüßte und ein Geburtstagspräsent an Funasako übergab. Nun übernahm Tokio Funasako selbst das Wort und ehrte anlässlich seines Jubiläums seine langjährigen Wegbegleiter mit Dankesurkunden. Nach den Ehrungen ging es sportlich weiter und die Karatekas trainierten unter den Augen der Meister weiterhin die verschiedenen Kampfsportarten.

Die rund 50 angereisten Sportler lobten im Besonderen das vielseitig und variationsreich gestaltete Training. Nach Beendigung des Lehrgangs ging es zu Ehren von Funasako zum gemütlichen Ausklang dieses ereignisreichen Tages über. Bei leckerem Grillgut und gekühlten Getränken verbrachten die Gäste noch viele gemütliche Stunden in sehr familiärer und freundschaftlicher Atmosphäre.

Freundeskreis Hirschhorn / Château-Landon feierte 20-jähriges Bestehen

Seinen 20. Geburtstag feierte der Freundeskreis Hirschhorn/Château-Landon und das mittlerweile 8-köpfige Team kümmert sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung um die Planung, Vorbereitung und Durchführung der alljährlichen Partnerschaftstreffen, die abwechselnd in Deutschland und Frankreich stattfinden. Damit werden der so wichtige Beitrag zur europäischen Verständigung und die über fast 40 Jahre aufgebauten Freundschaften gefestigt, gepflegt und ausgebaut.

Hirschhorner Hexen sind neuer Stadtmeister im Luftgewehrschießen

Bei den Stadtmeisterschaften im Luftgewehrschießen belegte mit geschossenen 161 Ringen die erste Mannschaft der Frigadellos den 3. Platz. Rang 2 in der Mannschaftswertung ging an den Motor-Yachtclub Zwingenberg mit 170 Ringen. Den 1. Platz und somit den Gewinn des Titels „Stadtmeister im Luftgewehrschießen“ erreichte mit 177 Ringen die Mannschaft der Hirschhorner Hexen. In der Einzelwertung siegte Norbert Wenschel mit sehr guten 72 Ringen, gefolgt von Michael Walter mit 70 Ringen und Thomas Schreyer mit 62 Ringen. In der Damenklasse konnte sich Christiane Schäfer mit 51 Ringen den ersten Platz sichern, dahinter auf Platz 2 Gabi Feldmann mit 39 Ringen und auf Platz 3 Ruth Schneider mit 28 Ringen.

Förderzusage zum Projekt "Grundsanierung Sängerhalle" entgegen genommen

Mit der geplanten Grundsanierung der in die Jahre gekommenen Sängerhalle hat sich der MGV Igelsbach viel Arbeit für die nächsten Jahre vorgenommen. Gestartet wurde mit der Küche, die Wasser- und Gasinstallation wurde erneuert, ein neues Spülbecken angeschlossen sowie zwei neue Küchenfenster und eine neue Küchentür bestellt. Eine Förderzusage hierfür kam vom Land Hessen und Staatssekretär Thomas Metz überreichte vor Ort die Urkunde.

Gekommen waren auch Bürgermeister Oliver Berthold und Ilona Dörr, die den Förderantrag für den MGV ausstellten Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Liedvorträgen des MGV. Nach der Dankesrede des 1. Vorsitzenden Karlheinz Walter, ließ man den offiziellen Teil bei Kaffee und Häppchen ausklingen.

Fotos und Konzert bei der Kunstpflege e.V.

Die Kunsthistorikerin Angela Mahmoud eröffnete mit einer Laudatio die sehenswerte Ausstellung „Auslöser“ mit Fotografien von Jens Fieler und Enno Folkerts. Für Folkerts war es die 80. Ausstellung, allerdings die erste mit Fotografien. So könnten einige seiner Fotos als Vorlage für seine Gemälde dienen. Jens Fiedler ist dagegen der typische Fotograf. Er hat den richtigen Blick und drückt im richtigen Augenblick den Auslöser und dann kann es vorkommen, dass er mit seinem Ergebnis Freude, Besorgnis, Neugierde, Zärtlichkeit und andere Gefühle „auslöst“.

Um 20 Uhr spielte die "Gerdband" eine Musik mit überwältigender Eigendynamik, die Ohr, Herz, Verstand bediente und die Zeit vergessen ließ. Manches begann leise und entwickelte sich zum Sturm und treibende Rhythmen wurden zur Ballade. Ein unvergessliches Konzert, das viel Beifall erntete.

Großer Applaus für sieben gelungene Aufführungen der Theatergruppe „Thegla“

In ihrem achten Stück brachte die Theatergruppe Langenthal das Lustspiel „Ein Dorf ohne Tratsch“ von Christa Bitzer im Feuerwehrhaus Langenthal auf die Bühne. Zum ersten Mal stellte die Bühne nicht einen Raum, sondern einen Dorfplatz mit einem Bankinstitut, einer Post und einem zum Verkauf stehenden Gebäude dar. Garniert wurde das Stück mit allerlei Ungereimtheiten, Verwechslungen und Situationskomik, die Lachsalven und Beifall auf offener Szene produzierten. Der frenetische Schlussapplaus war der Lohn für monatelange Probearbeit. Zum Schluss dankten die Künstler allen Helfern und Beteiligten für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen.

Karmelabend - Zauberhafter Auftakt im Kloster

Die Gäste waren beeindruckt vom Kapitelsaal mit der stimmungsvollen Beleuchtung und von der Musik, die am Ende mit viel Applaus honoriert wurde. Schon vor dem Konzert hatte die eindrucksvolle Konzertharfe die Besucher in ihren Bann gezogen. Die dargebotene Musik perlte unter den flinken Fingern der Harfenistin Jelena Engelhardt geradezu von den Saiten in die Herzen der Zuhörer. Perfekt dazu der silbern-warme Klang, der von Aleksandra Pechytiak wunderbar gespielten Querflöte. Dieses Duo verstand sein Publikum zu verzaubern. Zum Verständnis dieser Musik haben die Künstlerinnen mit Erläuterungen beigetragen und auch Hinweise aus der Partitur zitiert.

Eine kurze Pause erlaubte dem Publikum und vor allem den Künstlern Atem zu schöpfen. Im Nachbarraum hatten die Aktiven des Fördervereins Klosterkirche Getränke und Gebäck gereicht, wovon gerne Gebrauch gemacht wurde, bevor es in den zweiten Teil des Abends ging, der das Publikum mindestens genauso klanglich verwöhnte. Am Ende erhob sich das Publikum und geizte nicht mit laut ertönendem Beifall und Roland Ziegler, Vorsitzender des Fördervereins Klosterkirche, fasste den Abend in einem Wort zusammen: „Wunderbar!“