Titel Logo
Hirschhorner Stadtanzeiger
Ausgabe 8/2026
Aus dem Rathaus
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Hessen Mobil: Erhöhte Korrosionsschäden führen zu Verlängerung der Bauarbeiten bis Ende 2026

Die Bauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Wehrbrücke in Hirschhorn verzögern sich und werden nach derzeitiger Planung voraussichtlich erst Ende 2026 abgeschlossen.

Die Hauptursache für die Verzögerung: beim Freistrahlen der Unterseite der Brücke und des Brückengeländers wurde festgestellt, dass die Korrosionsschäden einen noch größeren Umfang hatten als bisher bekannt.

Unter anderem kamen nach dem Freistrahlen weitere Schäden an der Stahlkonstruktion zum Vorschein, die zusätzliche Verstärkungen im Stahl erforderlich machten. Größere Beschichtungsschäden der Altbeschichtung führten dazu, dass das Abstrahlen und Auftragen der neuen Beschichtung wesentlich mehr Zeit in Anspruch nahm als ursprünglich geplant. Auch auf den Pfeilern war teilweise die Abdichtung teilweise nicht vollständig bzw. geschädigt.

Dadurch verlängern sich die Bauarbeiten an der Wehrbrücke noch einmal um mehrere Monate.

"Wir bedauern sehr, dass sich durch die spätere Fertigstellung die angespannte Verkehrssituation in Hirschhorn und insbesondere in Ersheim weiter verlängert und zusätzliche Einschränkungen entstehen. Auch wir hätten uns gewünscht, wie angekündigt fertig zu werden - zumal durch die Verzögerung Personalkapazitäten gebunden werden, die wir eigentlich für andere wichtige Projekte einsetzen wollten." erklärte Markus Schmitt, Dezernent für Planung und Bau bei Hessen Mobil Südhessen, beim Pressetermin.

Wie geht es weiter?

Derzeit befinden sich die Korrosionsschutzarbeiten kurz vor der Fertigstellung, bis auf Feld 3 sind alle Felder der Brückenunterseite beschichtet. Sie sollen bis Ende Februar abgeschlossen werden.

Folgende Arbeiten sind im Weiteren vorgesehen:

*

Abbau des letzten Gerüstes unter der Brücke

*

Abtrag der teer-asbesthaltigen Abdichtung auf der Fahrbahn und dessen fachgerechte Abfuhr und Entsorgung

*

Auftrag von Korrosionsschutz und neuer Dichtungsschichten auf der Fahrbahnplatte

*

Aufbringen von Asphaltschutz- und Deckschicht.

Verkehrsführung

Die Arbeiten finden weiterhin unter Vollsperrung der Brücke statt. Die beschilderte Umleitung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Hirschhorn und Ersheim erfolgt während der Vollsperrung weiterhin über Schönbrunn/Moosbrunn und Eberbach. Der Fuß- und Radverkehr kann die Brücke während der gesamten Bauzeit nutzen.

Für den Anliegerverkehr gilt weiterhin die beschränkte Behelfszufahrt über die Brentanostraße und die Rettungszufahrt am Tunnel Hirschhorn zur B 37. Die Verkehrsführung an der Einmündung der Behelfszufahrt auf die B 37 erfolgt mittels dreiphasiger Ampelregelung.