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Mitteilungsblatt für den Markt Hohenwart
Ausgabe 14/2026
Vereine und Verbände
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Katholische Landvolk-Bewegung im Dekanat Pfaffenhofen

Am 15.03.2019 fuhren 33 Kunstinteressierte in Fahrgemeinschaften nach Neuburg an der Donau zur Besichtigung der ehemaligen Residenzstadt.

An der Tourist-Info traf die Gruppe auf ihre Stadtführerin, die mit vielen interessanten Berichten und Informationen begeisterte.

 

 

Zuerst wurde der Schlosshof besucht. Pfalzgraf Ottheinrich lies im 16. Jahrhundert drei anspruchsvolle Renaissancetrakte errichten. Nach Ottheinrichs Tod wurde die Hoffassade vom niederländischen Meister Hans Schnoer mit biblischen Szenen in Sgraffito-Technik dekoriert, eine absolute Besonderheit des Schlosses.

Anschließend ging es zum historischen Karlsplatz, zum Rathaus und zur prunkvollen Hofkirche.

Als herausragendes Denkmal der Reformation gilt die 1643 mit einem lutherischen Bildprogramm ausgemalte Schlosskapelle, welche als ältester protestantischer Kirchenraum gilt.

Ein Höhepunkt der Führung war der Saal der Provinzialbibliothek. Erbaut im Stile des Frührokoko war es ehemals Heimat der marianischen Bürgerkongregation und wurde zwischen 1731 und 1732 errichtet. Seit 1803 befindet sich im Obergeschoss des ehemaligen Gebetssaales das barocke Bibliotheksgestühl des bei der Säkularisation aufgelösten Klosters Kaisheim.

Der wunderschöne kurzweilige Nachmittag endete mit einem Einkehrschwung ins Gasthaus „zur Blauen Traube" in Neuburg.