Auch dieses Jahr würdigte die Stadt Ichenhausen anlässlich des internationalen Tages des Ehrenamtes (05. Dezember) besonderes ehrenamtliches Engagement. Stellvertretend für die vielen Menschen, die sich in Ichenhausen und seinen Stadtteilen mit Herz und Zeit in den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Sport, Kultur, Rettungswesen oder Soziales einbringen, wurden dieses Jahr Kurt Hank, Hermann Ruf, Karl Heinz Schiller und Marlene Vogeser ausgezeichnet. Sie erhielten im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus eine Dankes-Urkunde überreicht.
Die vier Ehrenamtlichen haben sich alle im Partnerschaftsverein Ichenhausen engagiert, der die Beziehungen zu Changé und St. Germain-le-Fouilloux (Frankreich) sowie Valeggio sul Mincio (Italien) für die Stadt Ichenhausen pflegt. Bürgermeister Robert Strobel betonte in seiner Laudatio, dass die Geehrten „im besten Sinne Brückenbauer“ seien.
Kurt Hank: Als Präsident und Vizepräsident des Partnerschaftsvereins prägte er über zwei Jahrzehnte die Austauschbewegung. Dazu kommen zwölf Jahre Stadtrat, sechs Jahre Kreistag, verantwortungsvolle Posten bei der Raiffeisenbank sowie Engagement in Schützen- und Kameradschaftsverein. Hank wurde als Persönlichkeit gewürdigt, die „nicht nur gestaltet, sondern geprägt“ habe.
Hermann Ruf: Seit 27 Jahren im Partnerschaftsverein, davon 16 Jahre im Vorstand – Ruf brachte zahlreiche Modernisierungsimpulse ein: von der Reform der Vereinssatzung über ein neues Logo bis zur Neugestaltung städtischer Hinweistafeln. Auch als Organisator von Radtouren zu den Partnerstädten in Frankreich und Italien hat er bleibende Akzente gesetzt.
Karl Heinz Schiller: Er wurde für seine zentrale Rolle in der Partnerschaft zu Valeggio sul Mincio geehrt. Der frühere SCI-Handballspieler und Vorsitzende des Tennisclub Ichenhausen engagierte sich zudem elf Jahre als Vorsitzender des Förderkreises Ökumenische Sozialstation und als Verwaltungsbeirat im Betreuten Wohnen.
Marlene Vogeser: Ein halbes Jahrhundert für die Gemeinschaft: Vom ehrenamtlichen Einsatz im ehemaligen Krankenhaus als Jugendliche über die Elternbeiräte, die Stadtbücherei, Wahlämter, den Liederkranz an der Günz bis hin zur Vorstandschaft im Partnerschaftsverein – Vogeser ist seit Jahrzehnten unverzichtbarer Teil des bürgerschaftlichen Rückgrats der Stadt.
Bürgermeister Strobel bezog ausdrücklich Partnerinnen, Partner und Angehörige in den Dank ein: „Ehrenamt braucht Menschen im Hintergrund, die mittragen, motivieren und Verständnis zeigen.“