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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen
Ausgabe 15/2026
Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen
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Ferieninsel Ichenhausen: Kommunen besiegeln Zusammenarbeit für die Ferienbetreuung

Bildunterschrift: Von links stehend: die Bürgermeister Christian Honebeek, Thorsten Wick, Michael Kusch und Michael Fritz. Sitzend: Bürgermeister Robert Strobel und Stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab.

Ichenhausen: Mit der Unterzeichnung einer Zweckvereinbarung haben die Stadt Ichenhausen, der Markt Waldstetten sowie die Gemeinden Bibertal, Ellzee und Kammeltal die Grundlage für die gemeinsame Ferienbetreuung von Grundschulkindern geschaffen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von den Bürgermeistern Robert Strobel (Ichenhausen), Michael Kusch (Waldstetten), Christian Honebeek (Ellzee), Thorsten Wick (Kammeltal) und Michael Fritz (Bibertal). Seitens des Landkreises Günzburg wurde die nötige Unterschrift von der Stellvertretenden Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab geleistet.

Hintergrund ist der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder, der ab dem Schuljahr 2026/2027 schrittweise eingeführt wird. Um die Ferienbetreuung wirtschaftlich und verlässlich zu organisieren, hat der Landkreis Planungsräume eingerichtet. Die Stadt Ichenhausen übernimmt dabei als Standortkommune die Organisation der Ferieninsel für den gemeinsamen Planungsraum mit Ellzee, Waldstetten, Bibertal und Kammeltal.

Die Betreuung findet an der Grundschule Ichenhausen im Rahmen der Offenen Ganztagsschule statt und wird durch das vorhandene OGTS-Personal sichergestellt. Die Ferieninsel bietet ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm und ergänzt bestehende Ferienangebote von Vereinen und anderen Trägern.

Für das Schuljahr 2026/2027 haben die beteiligten Kommunen ihre Mitfinanzierung verbindlich zugesagt. Der Grundschulverband Waldstetten sowie die Gemeinden Kammeltal und Bibertal finanzieren jeweils fünf Betreuungsplätze. Als Elternbeitrag werde 170 Euro je Kind und Ferienwoche erhoben. Damit werden etwa 50 % der Kosten gedeckt, die anderen 50 % müssen die Kommunen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanzieren.

Die Stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab würdigte die enge Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen. Die Ferieninsel Ichenhausen sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung gemeinsam bürgernah umgesetzt werden könne.

Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Mit der Ferieninsel schaffen wir gemeinsam ein verlässliches Angebot für Familien in unserer Region. Gerade bei neuen gesetzlichen Aufgaben zeigt sich, wie wichtig interkommunale Zusammenarbeit ist. Gemeinsam können wir Ressourcen bündeln und eine qualitativ hochwertige Ferienbetreuung anbieten.“