Bei der Jahreshauptversammlung 2026 bekräftigte die Schutzgemeinschaft Hochwang ihre Auffassung, wonach eine Erweiterung der Tongrube Ichenhausen nebst anschließender Verfüllung mit belastetem Material – wenn überhaupt – nur dann in Betracht käme, wenn sämtliche rechtlichen Vorschriften erfüllt wären und eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt würde. Die Schutzgemeinschaft wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und auch künftig auf anwaltliche Unterstützung zurückgreifen.
Beim zweiten Thema der Jahreshauptversammlung ging es um die Renaturierung der Günz. Dafür sollen die Altwasserarme zwischen Ichenhausen und Hochwang geöffnet werden. Wird die Begradigung des Flusslaufes zurückgenommen und damit die Fließgeschwindigkeit verlangsamt, können große Wassermengen aufgenommen werden, die dann im Boden versickern oder auf der Oberfläche der Vegetation verdunsten. Mit der (Wieder-)Herstellung einer Auenlandschaft, von Mulden und dezentralen Rückhalteräumen wird der natürliche Hochwasserschutz gefördert und es entsteht eine „Schwammregion".