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Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Küps
Ausgabe 11/2026
Kirchliche Nachrichten
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Musical „Ehrenplatz“ war wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr konnte wieder in Küps ein Musical auf die Kirchenbühne gebracht werden. Unter großer Beteiligung, über 70 Aktive von 5 bis 75 Jahre waren dabei, fanden zwei Aufführungen in der jeweils vollen Kirche statt und lösten beim begeisterten Publikum stehende Ovationen aus. Kleine und Große gaben ihr Bestes und waren mit Herzblut dabei, als Solo-Sängerinnen und Sänger, bei Tänzen, in den Theaterrollen, im großen Chor, bei der Live-Band oder an der aufwendigen Technik und Requisite.

„Ehrenplatz“ – dabei ging es um die Geschichte der Reformation und die Wiederentdeckung der Gnade und Liebe Gottes durch Martin Luthers.

Aus Angst vor Gottes Strafgericht trat Luther damals ins strengste aller Klöster ein, um dann in der Bibel für sich zu entdecken, dass Gott für ihn den „Ehrenplatz“ an seiner Seite durch Jesus Christus bereits „reserviert“ hat. Diesen Weg der Entdeckung singt der Chor fragend und sichtlich bewegt vom Lied „Werd‘ ich genügen…?“ zu der Erkenntnis – ebenfalls ergreifend besungen – „Er starb am Kreuz und ich kann leben…“.

Dabei hat Zoe Höfner in der Rolle von Martin Luther zusammen mit dem ganzen Theater-Team das Publikum in die tiefen Gedanken Luthers mit hineingenommen.

Unterhaltsam und sehr lustig wurde es, als zwei Holzwürmer auftauchten und die Szenerie aus ihrer Perspektive betrachteten. Der eine „verliebte“ sich regelrecht in Luther und seine Gedanken – der andere blieb skeptisch und beäugte den Reformator kritisch.

Im Verlauf des Musicals platzten zwei coole Jugendliche regelmäßig in die Szenen, schienen überhaupt nichts zu verstehen und wurden jedes Mal freundlich, aber bestimmt von den Kindern aus dem Chor „aufgeklärt“.

Über eine Stunde – die einem wie wenige Minuten vorkam – zog sich das Musical äußerst abwechslungsreich, unterhaltsam und im Herzen anrührend durch die Geschichte der Reformation. Das mitreißende Schlusslied „Ehrenplatz“ fasste die Aussage des Musicals noch einmal gut zusammen. So formte sich als Schlussbild im Chor die „Lutherrose“ mit Kreuz und Herz – eindrückliches Zeichen der Liebe Gottes, mit der Luther ausdrücken wollte, dass nicht nur Gott uns, sondern auch wir ihm den Ehrenplatz im Leben zuweisen können.

Religionspädagogin Susanne Pickel hat die Truppe wieder geformt, über 9 Proben und ein Probenwochenende hinweg begleitet und zusammen mit einem großartigen Team zu einem einheitlichen Ensemble geformt, das selbst den Weg der Erkenntnis der Liebe Gottes mitgegangen ist und bei den beiden Aufführungen dem großen Publikum zeigen konnte.