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Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Küps
Ausgabe 15/2026
Kirchliche Nachrichten
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Evang.-Luth. St. Johanniskirche Johannisthal Nachrichten

v.l.n.r. Tina, Sr. M. Beatriz Vásquez Mayta, Sr. M. Fanny Terán Tejeda, Pfarrvikar Norbert Lang, Emma Kraus, Jonathan Blomenhofer, Moritz Frey, Klara Blomenhofer, Katharina Blomenhofer, Dr. Linda Mergner, Andrea Drexel.

Beim Sonntagsgottesdienst standen des Miteinander, die Solidarität und der Einsatz für den Frieden im Mittelpunkt. Mehrere besondere Ereignisse machten die Feier zu einem eindrucksvollen Zeichen christlicher Nächstenliebe.

In seiner kurzen Predigt griff Pfarrvikar Norbert Lang das Tagesevangelium auf, in dem Jesus sagt: "Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht". Dabei stellte er den Bezug zur Sternsingeraktion her: Die Kinder und Jugendlichen nehmen jedes Jahr eine kleine Mühe auf sich, ziehen von Haus zu Haus und bringen den Segen zu den Menschen. Gleichzeitig schenken sie Kindern in Peru Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Im Rahmen der Dreikönigsaktion wurde die Spendensumme von den Sternsingern an die Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen übergeben. Kongregationsleiterin Schwester Fanny und Schwester Beatriz stellten Ihr Projekt in Peru vor und nahmen die Gottesdienstbesucher mit in den Alltag der Kinder und Familien. Anschaulich berichteten sie, wie die Spenden eingesetzt werden und wie sie dazu beitragen, Kindern eine Schulbildung sowie ein tägliches Schulessen zu ermöglichen. Die Anwesenden erhielten dabei einen eindrucksvollen Einblick in die Lebenssituation der Menschen vor Ort und die Bedeutung der Unterstützung.

Ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Übergabe der Friedensstandarte aus Neuengrün, welche von Kirche zu Kirche weitergegeben wird, an die Pfarrei Theisenort. Die Standarte erinnert an das Vermächtnis der Kriegsheimkehrer, die sich nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs für ein klares Zeichen des Friedens einsetzten. Ihr Wunsch "nie wieder Krieg" bleibt bis heute aktuell und mahnt dazu, Verantwortung für Frieden und Versöhnung zu übernehmen. Damit es Frieden gibt, für uns, für unsere Kinder und Kindeskinder.

Der Gottesdienst verband eindrucksvoll das Engagement für notleidende Menschen mit der Botschaft des Evangeliums und dem gemeinsamen Einsatz für Frieden, Hoffnung und gelebte Nächstenliebe.