Unter dem Motto „Geschafft“, wie man auch auf dem Programm lesen konnte, wurden 20 Schülerinnen und Schüler in der festlich dekorierten Aula der Grund- und Mittelschule Küps verabschiedet. Zwei Schülerinnen führten lebendig und auch witzig durch die Veranstaltung.
Schulleiter Michael Schnappauf begrüßte auch im Namen seines Stellvertreters Holger Pohl, Elternbeiräte, Vorsitzende des Fördervereins, Eltern und alle weiteren Gäste. Besonders freute er sich über das Kommen von Bürgermeister Bernd Rebhan, sowie den Verbundkoordinator und Schulleiter der Gottfried-Neukam Mittelschule Kronach Roland Härtel der dem Küpser Schulhaus sehr verbunden ist und mit dem man eng zusammenarbeitet.
Stolz konnte er mitteilen, dass von 21 Abschlussteilnehmern, davon 20 intern und einer extern, alle den Schulabschluss gemeistert haben. Die zwei Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,8 sind Andre Wegner und Chiara Kremer. Alle haben einen Anschluss Ausbildungsplatz, es bleibt niemand ohne Perspektive übrig. Neun von ihnen drücken weiterhin die Schulbank und besuchen die Vorbereitungsklasse (VK-Klasse) um anschließend den mittleren Schulabschluss zu absolvieren.
Mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“ eröffnete der Chor der Grundschule aus den Klassen 1 – 4 unter der Leitung von Marina Stockinger den festlichen Reigen.
Die beiden Religionslehrerinnen Anna Klotz und Susanne Pickel malten gedankliche Bilder. Sie meinten obwohl es nur kargen harten Boden, kaum Wasser und andere widrige Umstände gibt, hat hier eine Pflanze ihre Wurzeln geschlagen und es wächst die schönste Lilie. Auch das Gleichnis vom winzig kleinen Senfkorn, das zu einem großen Baum wächst in dem Vögel ihre Nester bauen, wurde als Sinnbild für die Entlass-Schüler gesehen. Auch sie haben alle klein angefangen, sich neu beweisen mussten und manchmal auch von vorne anfangen mussten. Sie betonten aber auch, dass nun bereits alles in ihnen steckt, was für die Zukunft gebraucht wird und wünschten alles Gute und Gottes Segen.
Bürgermeister Bernd Rebhan, der mit dem schrillen Pfiff einer Trillerpfeife begann, symbolisierte den „Schlusspfiff“. Er betonte, dass mit dem Abschluss ein weiteres Etappenziel erreicht wurde. Für viele der Schülerinnen und Schüler beginnt nun eine neue Etappe und wechseln somit in eine andere Liga – die des Berufslebens. Manche drücken weiterhin die Schulbank und gehen für einen höheren Schulabschluss in die Verlängerung.
Den anfänglichen Pfiff, so betonte er, könne man gedanklich mit in die Zukunft nehmen. Wenn es mal unfair ist, pfeift ein Foul. Wird eine Pause benötigt, pfeift Halbzeit. Er wünschte allen weiterhin viel Erfolg und auch alles Gute für die Zukunft.
Als Abschiedsgeschenk des Fördervereins erhielten alle Abschlussschüler von Vorsitzender Jutta Neubauer einen Textmarker, mit dem sie wichtiges in ihrem Leben hervorheben und auch verfolgen sollen.
Dem Verteilen der Abschlusszeugnisse folgten Worte der Eltern, Schüler und auch des Klassenlehrers, die ähnliche Inhalte wie Dank für gute Zusammenarbeit, Hilfe in Lebenslagen, Glückwünsche und auch viel Erfolg im weiteren Werdegang hatten.
Bei einem kleinen Imbiss und geselligen Gesprächen klang die Feierlichkeit aus. (Bericht: Herbert Knoth)