die Marktgemeinde hat die Förderoffensive des Freistaates zur Beseitigung von Leerständen überaus aktiv genutzt. Seit der Ankündigung des Programmes Anfang 2017 haben wir als Markt Küps sechzehn Projekte auf den Weg gebracht und nunmehr fast komplett abgeschlossen. In den Herbstmonaten wird der Bereich um die neue Grünfläche an der Röthenstraße noch mit zwei Bäumen ergänzt und damit auch das letzte der 16 Projekte abgeschlossen.
Herausragend sind natürlich die Sanierungsmaßnahmen an den denkmalgeschützten Gebäuden Alte Schule Au, Oberes Schloss Küps und dem früheren Postamt. Die Beseitigung der Altlast „Lackfabrik“ in der Weinbergstraße ist ebenfalls nur im Rahmen dieser beispiellosen Fördermaßnahme denkbar gewesen. Ab 2027 sollen auf dem Grundstück in der Weinbergstraße 18 Wohnungen im sozial geförderten Wohnungsbau entstehen.
Insgesamt konnten mit der meist 90-prozentigen Förderung Investitionen im Umfang von über sieben Millionen Euro durchgeführt werden. Zuschüsse im Wert von über 5,6 Millionen Euro wurden durch das Amt für Ländliche Entwicklung gewährt. Zuletzt durfte ich nochmals Förderbescheide für den Abbruch und Ersatzneubau des Anwesens „Am Plan „“ über 218.00 € sowie die Sanierung des historischen Postgebäudes über 559.000 € aus den Händen von Abteilungsleiter Thomas Müller entgegennehmen. Damit sind für 15 der 16 Projekte die zugesagten Fördermittel auch beim Markt Küps eingegangen. Ein herzliches Dankeschön sage ich an dieser Stelle den Fördermittelgebern für die Unterstützung, den Sachbearbeitern Christian Ebertsch und Johannes Schmidt für die Umsetzung der Projekte und dem Marktgemeinderat für die Bereitschaft, diese Vielzahl von Projekten anzugehen. Immerhin hat keine andere Kommune in Oberfranken so viele Projekte im Rahmen der Förderoffensive umgesetzt wie unser Markt Küps.
Freilich gibt es noch weitere Projekte, die wir gerne umgesetzt hätten. Nicht immer waren Grundstückseigentümer verkaufsbereit. Das Ziel der Innenentwicklung und der Leerstandsbeseitigung bleibt auch künftig im Fokus. Im Rahmen des Stadtumbaumanagements werden wir künftig auch Beratungen durchführen können. Weitere finanzielle Hilfen sollen über das Fassadenprogramm an Hauseigentümer fließen. Sprechen Sie uns an, wir stehen gerne zur Verfügung.
Ihr
Bernd Rebhan
Erster Bürgermeister