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Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde Küps
Ausgabe 5/2026
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„ILE Frankenwaldregion – grenzenlos stark“ gegründet

Feierlich unterzeichnet wurde die Satzung der „ILE Frankenwaldregion e.V.“ (sitzend von links): Bürgermeister Bernd Rebhan (Küps), Bürgermeister Daniel Weißerth (Stockheim), Bürgermeisterin Silke Fischer (Föritztal), Bürgermeister Stefan Heinlein (Pressig), Bürgermeisterin Susanne Grebner (Wilhelmsthal), Bürgermeisterin Angela Hofmann (Kronach) und Bürgermeister Jörg Neubauer (Weißenbrunn). Dahinter stehend: Hauptamtsleiter Thomas Frashek (Pressig), Sven Heinze (Föritztal), Thomas Müller (Amt für Ländliche Entwicklung), Mario Kotschenreuther (Wilhelmsthal) sowie Stefan Wicklein und Felix Bayer (Stadt Kronach).

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit soll verstärkt werden

Unter dem Leitgedanken „grenzenlos stark“ haben sich neben der Marktgemeinde Küps weitere sechs Kommunen zur „ILE Frankenwaldregion e.V.“ zusammengeschlossen, um die interkommunale Zusammenarbeit weiter auszubauen. Die neue ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) knüpft nahtlos an die bisherige ILE Haßlachtal an, in der Stockheim und Pressig bereits zahlreiche Themen erfolgreich gemeinsam vorangebracht haben.

Neben Stockheim und Pressig zählen die Stadt Kronach, der Markt Küps, die Gemeinden Weißenbrunn und Wilhelmsthal sowie die thüringische Gemeinde Föritztal zu den Gründungsmitgliedern der neuen Allianz. Die Abkürzung ILE steht für „Integrierte Ländliche Entwicklung“. Das Aufgabenspektrum der ILE-Frankenwaldregion ist breit gefächert: Es reicht von der Sicherung der Grund- und medizinischen Versorgung über die touristische Entwicklung bis hin zur Heimatpflege. In den kommenden Monaten soll ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) erarbeitet werden. In enger Abstimmung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung können daraus konkrete Förderprojekte für die beteiligten Kommunen entstehen. Ziel ist es, die im ILEK festgelegten Maßnahmen schrittweise umzusetzen und die Zusammenarbeit langfristig zu etablieren.

Die Neugründung bezeichnete Thomas Müller, Abteilungsleiter am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Bamberg, als zukunftsweisenden Schritt. Gerne habe er die Erweiterung der bisherigen, aus zwei Kommunen bestehenden ILE unterstützt. Die Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit lägen auf der Hand – nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Förderkulisse mit bis zu 75 Prozent Unterstützung durch das Amt für Ländliche Entwicklung. Als besonders wertvoll habe sich in der Vergangenheit das Regionalbudget erwiesen, von dem auch zahlreiche Initiativen von Vereinen und lokalen Akteuren profitieren konnten.

An der Spitze des neu gegründeten Vereins steht künftig Stefan Heinlein. Zu seinen Stellvertretern wurden Daniel Weißerth sowie der Bürgermeister Bernd Rebhan gewählt. Als Kassenprüferinnen fungieren Silke Fischer und Susanne Grebner. Die Wahlen verliefen einstimmig und spiegelten das geschlossene und konstruktive Miteinander der beteiligten Kommunen wider. Zuvor war die Satzung des neuen Vereins beschlossen worden.

Vorsitzender Stefan Heinlein zeigte sich erfreut über das große Einvernehmen unter den beteiligten Kommunen und betonte die wichtige Unterstützung durch das Amt für Ländliche Entwicklung als starken Partner an der Seite der Region.