Die Protagonistin Mia Daoud wächst, mit einigen autobiografischen Zügen der Autorin ausgestattet, in den 1980er und 1990er Jahren mit ihrer jüngeren Schwester Inès in einer liberalen Familie der marokkanischen „Upper Class“ auf. Vater Mehdi ist erfolgreicher Direktor einer Kreditbank, Mutter Aïcha eine angesehene Gynäkologin. Die ökonomischen Privilegien sind scheinbar selbstverständlich, im Privaten gibt man sich freigeistig, modern und unabhängig. Doch im Politischen, im öffentlichen Leben, sind die Zwänge der Religion und die patriarchalen Rollenmuster wirksam, die Kontrolle durch den monarchistischen Staatsapparat allgegenwärtig. Außerdem lebt das koloniale Erbe in den gravierenden sozialen Ungleichheiten zwischen der frankophonen Elite und der arabischen Bevölkerung weiter. Die Spannung zwischen diesen beiden Welten in Marokko wird dupliziert durch den Gegensatz von Heimat und Fremde. Im Ausland – Mia arbeitet als Bankerin in London, Inès studiert Medizin in Paris – begegnet ihnen unverhohlener Alltagsrassismus. Als Teenagerin und junge Frau muss Mia ihr lesbisches Begehren verheimlichen, da offen gelebte Homosexualität im Maghreb gesellschaftlich nicht toleriert wird. Kann man sich einem Land zugehörig fühlen, das so tief gespalten ist? Welche Erinnerungen, welche Geheimnisse und welches Erbe aus der Vergangenheit der eigenen Familie trägt man, einem Feuer gleich, in sich weiter? – Überzeugend verwebt Leïla Slimani die Fragen nach der kulturellen Zugehörigkeit, weiblichen Emanzipation und kolonialen Geschichte. Eindeutige Leseempfehlung!
Quelle: michaelsbund.de/Slávka Rude-Porubská
Diesmal erlebt Greg seinen Geburtstag mit sehr vielen Überraschungen.
Die Familie Heffley ist so sehr mit einem Kuchenwettbewerb in ihrer Pfarrgemeinde beschäftigt, dass der Geburtstag von Greg dabei völlig vergessen wird. Seine Mutter organisiert danach eine Entschuldigungsparty für ihren Sohn. Der ist gerade in einer Phase, wo er hinter Sammelkarten her ist. Eine seltene und damit sehr wertvolle Karte hat es ihm besonders angetan. Deshalb hofft Greg, durch eine richtig große Geburtstagsparty mit vielen illustren Gästen genug Karten und Geld zu bekommen, um bald das begehrte Objekt mit dem dreiäugigen Laschy in seinem Sammelalbum zu haben. Auf der vorher durchorganisierten Feier im Garten der Familie Heffley geht es aber bald drunter und drüber. Es sieht so aus, als ob Gregs Pläne nicht aufgehen. Doch wie immer gibt es bei Greg am Ende völlig überraschende Wendungen. Zu guter Letzt wird doch noch alles irgendwie gut.
Quelle: michaelsbund.de/Roswitha Bähr
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