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Zeilberg-Echo
Ausgabe 13/2018
Aus dem Rathaus
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Bericht aus der Gemeinderatsitzung Maroldsweisach

Es stand nicht auf der Tagesordnung, aber Gemeinderat Dieter Hepp (CSU) sprach es an. Die Ortsdurchfahrt der B 279 in Maroldsweisach ist restlos fertig, sagte er in der Sitzung des Marktgemeinderates am Montag im dortigen Rathaus. Eine Ausbesserung der Straße duldet nach seiner Meinung keinen Aufschub und müsse schnellstmöglich angegangen werden.

Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) erklärte dazu, dass auch das Straßenbauamt Schweinfurt mit dem dort zuständigen Baudirektor Manfred Rott das schon „auf dem Schirm“ habe aber er noch nicht sagen könne, wann und wie die Ortsdurchfahrt ertüchtigt wird. Dazu sagte Rott auf Nachfrage dieser Zeitung, dass es außer Frage stehe, dass die Ortsdurchfahrt erneuert werden müsse. „Dort sind schon längere Zeit Schäden vorhanden, die auch entstanden sind, weil die Straße wegen Kanal- oder Wasserleitungsbau an mehreren Stellen offen war.“ Handlungsbedarf sieht der Baudirektor: „Am Geld liegt es nicht und der Ausbau wird in den nächsten drei Jahren erfolgen, vielleicht auch schon im Jahr 2019“ sagte er, aber das sei noch nicht sicher.

Änderung des kommunalen Kostenverzeichnisses

„Es ist nur eine Formsache“, sagten Bürgermeister Wolfram Thein und Renè Schäd. Gemeint sind damit formelle Änderungen des kommunalen Kostenverzeichnisses. Danach sind Kommunen berechtig ihre Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungsbereich festzulegen. „Diese müssen dem staatlichen Kostenverzeichnis angeglichen werden“, sagte Schäd. Er nannte drei Abweichungen, die angepasst werden müssen. So die Anmahnung rückständiger Beiträge betreffend, wo ein Spielraum von fünf bis 150 Euro Gebühren eingeräumt wird. Bisher waren es bei der Gemeinde Maroldsweisach fünf Euro, z.B. für eine erste Mahnung. Außerdem betrifft es Genehmigungsfreistellungen für Bauanträge und Befreiungen von der Festsetzung des Bebauungsplanes. Hierfür konnte die Gemeinde bisher je 25 Euro erheben, künftig können es bis zu 40 Euro sein. Die Gemeinderäte Günter Freß (FW) und 2. Bürgermeister Harald Deringer (CSU) sehen das als „Gummiparagraphen“ (Freß) und eine Erhöhung sollte nicht erfolgen, meinte Deringer. Dazu stellte Geschäftsleiter Renè Schäd fest, dass Richtzahlen festgelegt sind, nach denen zu verfahren sei. Bei einer Gegenstimme wurde der Beschlussvorschlag der Gemeindeverwaltung angenommen, die Beträge gemäß dem kommunalen Kostenverzeichnis anzupassen.

Bauanträge/Bauvoranfragen

hier: Errichtung einer Werkhalle mit Kranbahn und Verbindungsbau auf Fl.Nr. 510, 511, 512 Gemarkung Altenstein

Behandelt wurde der Bauantrag der Firma Treiber aus Altenstein, die eine Werkhalle mit einer Kranbahn und einem Verbindungsbau im Gewerbegebiet in Altenstein am Lichtensteiner Weg errichten möchte. „Es gibt aus Sicht der Verwaltung keine Versagungsgründe“, sagte Geschäftsleiter Renè Schäd und Bürgermeister Wolfram Thein sieht eine Weiterentwicklung von Firmen positiv. Zwei notwendige Befreiungen wurden vom Gremium erteilt und das gemeindliche Einvernehmen zum Vorhaben gegeben.

Information zu sonstigen Bauangelegenheiten der laufenden Verwaltung

Bürgermeister Wolfram Thein und Renè Schäd gaben noch Bauvorhaben bekannt, die verwaltungsmäßig an das Landratsamt weitergeleitet wurden. So der Antrag auf Errichtung von zwei Doppelhaushälften in Marbach und einen Garagenumbau in Geroldswind. Gemeinderat Nikolaus Schober (FW) hatte nachgefragt, was mit den Sandsteinen wird, die beim Abbruch der ehemaligen Schule in Pfaffendorf angefallen sind. Dazu sagte der Bürgermeister, dass Sandsteine, die noch zu verwenden sind, am Bauhof in Maroldsweisach gelagert wurden. Klären will Wolfram Thein auf Frage von Gemeinderat Rupert Fichtner (CSU), ob in Birkenfeld in einem Anwesen, welches nun frei wird, eine Station für kostenloses WLAN geschaffen werden kann. Die Spielothek in Maroldsweisach sei eröffnet, sagte der Bürgermeister auf Nachfrage von Gemeinderat Helmut Berwind (SPD). Gemeinderätin Melanie Gräbner (CSU) vertrat die Meinung, dass der Lichtensteiner Weg südlich des Freibades in Altenstein ausgebessert werden müsse. „Egal was mit dieser Straße einmal passiert, es muss was gemacht werden, weil sie im Winter viel gelitten und hat und Gefahrenstellen vorhanden sind“, sagte Melanie Gräbner. Der Bürgermeister will sich kümmern. Zweiter Bürgermeister Harald Deringer beklagte, und dass mit einem unterschwelligen Vorwurf an die Gemeinde, dass im Kernort Maroldsweisach in letzter Zeit hinsichtlich neuer Bauplätze nicht viel passierte. „Warum können wir nicht, wie es andere Ortschaften tun, Schilder aufstellen, die auf Bauplätze in unserer Gemeinde hinweisen“, fragte er. Hierbei wurde er von Gemeinderat Helmut Berwind unterstützt. Neue Bauplätze in Maroldsweisach auszuweisen, sei nicht ganz einfach, sagte Verwaltungsleiter Renè Schäd und Bürgermeister Wolfram Thein meinte, dass noch genügend vorhanden wären. Wie man darauf aufmerksam machen kann, werde überlegt. Das Kernwegenetz sei angemeldet, sagte der Bürgermeister auf Frage seines Stellvertreters. Dazu erläuterte Renè Schäd die Problematik wegen Fördermöglichkeiten. Melanie Gräbner bat zu prüfen, ob die Homepage der Gemeinde nicht ertüchtigt werden könne, um noch besser und schneller über das gesamte Geschehen in der Gemeinde informiert zu werden.

Helmut Will