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Zeilberg-Echo
Ausgabe 14/2026
Aus dem Rathaus
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Aus dem Rathaus

Die neuen Ortssprecher wurden am Montag vereidigt: von links: Zweiter Bürgermeister Dieter Hepp, Carsten Butters (Marbach), Marion Schneider (Gresselgrund), Rupert Fichtner (Birkenfeld), Jürgen Röckert (Voccawind), Erste Bürgermeisterin Heidi Müller-Gärtner und Dritter Bürgermeister Martin Schramm.

Das Freibad in Altenstein (Markt Maroldsweisach) wird derzeit renoviert. Die Öffnung war für dieses Jahr geplant. Das Bad wird jedoch erst im nächsten Jahr eröffnen. Dies entschied der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag im Rathaus mit hauchdünner Mehrheit von neun zu acht Stimmen.

Nutzbarkeit eingeschränkt

Der Abstimmung ging eine lebhafte Diskussion voraus. Bürgermeisterin Heidi Müller-Gärtner (CSU) sprach sich gegen eine Öffnung noch in diesem Sommer aus. Das Bad könnte aufgrund laufender Baumaßnahmen erst Ende Juli 2026 für dann rund sechs Wochen öffnen. Allerdings sei die Nutzbarkeit dann stark eingeschränkt und nur ein Schwimmen im Becken sei möglich. Die Liegewiese stünde nicht zur Verfügung, da der Rasen erst frisch angesät wurde. Zudem fehle Personal, wie eine Reinigungskraft. Auch die Infrastruktur, wie ein Kiosk, sei nur unvollständig vorhanden. Im Eingangsbereich müsste ein Zaun zurückgebaut werden und provisorisch verschlossen werden. Die Eintrittspreise stünden noch nicht fest und es gebe ein Sicherheitsrisiko durch die weiterlaufenden Bauarbeiten und das unfertige Baugelände. Ob – wie im August 2024 – 3000 und mehr Badegäste dann kommen, bezweifelte sie.

Laut Gemeinderätin Melanie Grebner (CSU) aus Altenstein wird das Thema im Ort rege diskutiert. Tenor sei: Lieber gescheit im kommenden Jahr aufmachen, als eine provisorische Öffnung im laufenden Jahr. Presslufthammergeräusche und Baustellenverkehr trügen nicht zum Erholungswert bei. Dritter Bürgermeister Martin Schramm (Freie Wählergemeinschaft) befürchtete, dass die Badegäste „wie Sardinen zusammengepfercht“ am Beckenrand ausharren müssen.

Gunther Hartleb (SPD) war anderer Meinung. Man habe der Bevölkerung eine Öffnung im Jahr 2026 versprochen. Bad und Rutsche könnten genutzt werden. Zudem seien Sommerferien und man könne den Kindern und Familien das Bad nicht vorenthalten. Ramona Schrapel (Freie Wählergemeinschaft) schlug in dieselbe Kerbe. Die Badegäste könnten ja Kühltaschen mitbringen um sich selbst zu versorgen. Bänke stünden zur Verfügung.

Ortssprecher vereidigt

Auch die neu gewählten Ortssprecher Jürgen Röckert (Voccawind), Sven Scheidler (Gückelhirn) Carsten Butters (Marbach) und Rupert Fichtner (Birkenfeld) und Marion Schneider (Gresselgrund) wurden vereidigt.

Der Zeltplatz von Dürrenried soll modernisiert werden, inklusive der Aufstellung einer mobilen WC-Anlage und neuen Sitzgarnituren. Die Förderung durch das Regionalbudget Hofheimer Land beträgt rund 7.200 Euro. Die Gemeinde übernimmt Kosten in Höhe von maximal 4.800 Euro.

Dem Einbau eines Wärmepufferspeichers in die Biogasanlage in Maroldsweisach stimmte das Gremium zu. Die Bauarbeiten im Kindergarten Maroldsweisach gehen voran. Die Fenster sollen in Kürze eingebaut werden. Eine Eröffnung ist Anfang 2027 geplant. Vorbereitungen für den Bau eines Mobilfunkmasts zwischen Eckartshausen und Allertshausen sind im Laufen, die Fertigstellung wird bis Ende des Jahres vermutet. Eine Informationsveranstaltung über die Erweiterung der Nahwärmeversorgung in Maroldsweisach findet am 6. Juli um 18:30 Uhr im Hartleb-Saal statt.

Zimmerer- und Holzbauarbeiten sowie Dachbauarbeiten im Freibad Altenstein wurden für rund 316.000 Euro an die Firma Holzbau Hepp vergeben.

Das Feuerwehrfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Altenstein ist abholbereit und soll in der nächsten Woche zugelassen werden.