Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag im Rathaus den Haushaltsplan für das Jahr 2026 bewilligt. Doreen Pfadenhauer, die Leiterin der Finanzverwaltung, stellte den Plan vor. Trotz der durch Preissteigerungen bei Personal oder Abwasserbeseitigung angespannten finanziellen Situation könnten begonnene Maßnahmen begonnen, weitergeführt und beendet werden, sagte Pfadenhauer. Die Finanzierung der freiwilligen Leistungen des Marktes sei in diesem Haushaltsjahr „noch gesichert“.
Im Haushaltsjahr 2027 sinke jedoch die Schlüsselzuweisung aufgrund der steigenden Umlagekraft des Marktes bei gleichzeitig steigender Kreisumlage. Dies habe erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Situation des Marktes. Die freie Finanzspanne werde nochmals geringer ausfallen, sodass Investitionen nur noch in einem notwendigen Rahmen getätigt werden könnten.
Zu den mit Abstand größten Investitionsposten mit jeweils über zwei Millionen Euro zählen der Bau der Kinderkrippe in Maroldsweisach und die Sanierung des Freibads in Altenstein. Für das Bauvorhaben Kindertagesstätte in Maroldsweisach mit dem Neubau der Kinderkrippe, dem Umbau des Kindergartens und dem Anlegen der Außenanlagen wurden für die Planung, die Errichtung der Bodenplatte sowie für Zimmerer- und Holzarbeiten im Jahr 2025 648.000 Euro ausgegeben. Das Projekt soll in 2027 abgeschlossen sein mit geschätzten Kosten von drei Millionen Euro. Die voraussichtliche Förderung beträgt 1,5 Millionen Euro. Für den Umbau und die Sanierung des Freibads in Altenstein sind im Jahr 2025 Baukosten in Höhe von rund 615.000 Euro angefallen. 798.700 Euro wurden bisher insgesamt investiert. Die Regierung von Unterfranken habe mit einer ersten Abschlagszahlung in Höhe von 1.032.000 Euro die Baumaßnahme unterstützt, so Pfadenhauer. Die Gesamtausgaben betragen rund 5,5 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Marktes beläuft sich auf zirka 1.270.000 Euro.
Zu den größten Einnahmeposten zählt der Anteil an der Einkommenssteuer mit rund 2,1 Millionen Euro, der sich seit 2020 um rund 500.000 Euro erhöht hat. Die Schlüsselzuweisung erreicht mit rund 1,5 Millionen Euro einen Spitzenwert seit dem Jahr 2020. Die Personalausgaben steigen um rund 122.000 Euro auf rund 2.003.000 Euro. 833.000 Euro gibt der Markt für Kindergarten- und Schulkinder aus. Die Kreisumlage sinkt um rund 19.000 Euro auf 1.979.505 Euro.
Die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Ditterswind wird von zwei Frauen angeführt. Bei der Kommandantenwahl im März wurde Susanne Eckl zur Kommandantin gewählt. Maria Eckl wurde zur stellvertretenden Kommandantin gewählt, Andreas Teufel zum stellvertretenden Kommandanten. Der Gemeinderat bestätigte das Trio einstimmig in seinem Amt.
Die Beschaffung eines neuen Feuerwehrautos LF 10 für die Freiwillige Feuerwehr in Hafenpreppach geht in die nächste Phase. Der Gemeinderat beschloss einstimmig sich an der Ausschreibung des Fahrzeugs im Rahmen einer Sammelbeschaffung durch den Landesfeuerwehrverband Bayern (LFV) zu beteiligen. Es ist eine Preisobergrenze von 446.250 Euro exklusive Beladung und 500.000 Euro mit Beladung vorgesehen. Eine Förderung in Höhe von rund 130.000 Euro ist in Aussicht. Die Kosten bei einer einzelnen Ausschreibung durch eine Kommunen seien um bis zu 80.000 Euro höher als in einer Sammelbeschaffung.
Die Freiwillige Feuerwehr in Altenstein hat mittlerweile ihr eigenes Fahrzeug. Sie habe es in ihrer ersten Amtshandlung aus Thüringen überführt, informierte Bürgermeisterin Heidi Müller-Gärtner. In puncto Nahwärmeversorgung sei es noch möglich, Interessensbekundungen im Rathaus abzugeben. Negatives berichtete die Rathauschefin von der Buslinie von Bad Neustadt nach Coburg, die zum 31. Juli eingestellt wird.