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Zeilberg-Echo
Ausgabe 30/2017
Schulnachrichten Grundschule
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Die „Schulfamilie“ dankt ...

Siglinde Krebs in den Ruhestand verabschiedet

Maroldsweisach/Pfarrweisach/Ebern – Lehrerin Siglinde Krebs geht mit Ende des laufenden Schuljahres und nach rund vierzig Jahren Dienst in den Ruhestand. Im Rahmen einer Feierstunde im Gasthof „Frankenstuben“ verabschiedete sie sich am vergangenen Freitagabend von ihren Kolleginnen und Kollegen der Grundschule Maroldsweisach, den Bürgermeistern Ralf Nowak und seinem Vorgänger Hermann Martin sowie Pfarrer Martin Popp-Posekardt.

Schulleiterin Ulrike Zettelmeier stellte in ihrer Laudatio die Verdienste von Siglinde Krebs heraus und meinte wörtlich: „Du hast das Vertrauen der gesamten Kollegenschaft; dein Name bürgt für Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit und Ehrlichkeit ... herausragende Charakterzüge, wie sie schwer bei einer zweiten Person zu finden sind.“ Im Laufe ihrer Rede erinnerte sie an jene Schulräte, Rektoren, Konrektoren, Kolleginnen und Kollegen, die den Berufs- und Lebensweg von Siglinde Krebs in all den Jahren begleiteten. Zettelmeier fand rührende Worte des Dankes und hofft, dass die scheidende Kollegin auch weiterhin Verbindung zu „ihrer“ Schule halten möge.

Die persönlichen Wünsche der Anwesenden hatten diese vorab zu Papier gebracht und steckten sie sodann in einen kleinen Wanderrucksack, der nun symbolisch „mit den vielen guten Wünschen für die Zeit der Pension gefüllt ist“. Selbstverständlich präsentierte die Kollegenschaft ein selbst getextetes Abschiedslied, unterlegt mit der Melodie von „Über den Wolken“, und huldigten somit einem Lieblingskomponisten von Siglinde Krebs.

Abschließend überreichte Schulleiterin Zettelmeier die Entlassungsurkunde des Freistaates Bayern sowie ein Präsent des Personalrats.

Der Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak begann seine Ausführungen mit einem Schülerzitat aus der Anfangszeit von Siglinde Krebs, das da lautet: „Des is die neue Lehrerin, die junge, hübsche, fröhliche mit dem ansteckenden Lächeln!“ Nowak betonte, dass man Siglinde Krebs als Lehrkraft schätzen gelernt und als Mensch liebgewonnen habe; ihre besondere Befähigung, gerade mit den Schulanfängern so gut zurechtgekommen zu sein, nannte Nowak eine „große Begabung“. In einem kurzen Abriss erläuterte er den schulischen und beruflichen Werdegang von Siglinde Krebs. Hatte Nowak seine Rede mit einem Zitat begonnen, so beendete er sie auch mit einem solchen: „Is des wirklich wahr, unser guta Lehrerin, die schaut doch noch gor net so alt aus; geht die scho? ... O Gott, die wird uns fehln!“

Auch der Kollegenschaft wird Siglinde Krebs fehlen; doch alle gönnen ihr die bevorstehende Zeit, in der sie viel unternehmen und sich insbesondere jenen Dingen widmen kann, die in all den Jahren unerfüllt geblieben sind.

Jens FertingerFotos: FertingerWappen

Aus den Händen von Bürgermeister Ralf Nowak
(Pfarrweisach) erhielt Siglinde Krebs ein „Dankes-Wappen“ der Gemeinde. Dazu gratuliert auch Amtsvorgänger Hermann Martin.

Presse

„Nun ist es amtlich, und die Eberner Presse weiß auch schon davon!“, so Schulleiterin Ulrike Zettelmeier bei ihrer Laudatio auf die scheidende Kollegin Siglinde Krebs.

Rucksack

Im Namen der Kollegenschaft der Grundschule
Maroldsweisach packt Andrea Wölfel-Selzam diesen „Ruhestands-Wunsch-Rucksack“, der Siglinde Krebs an die Zeit in der Grundschule erinnern soll.

Schulischer und beruflicher Werdegang von Frau Siglinde Krebs

1959 bis 1963

Vierjähriger Besuch der Volksschule

1963 bis 1972

Besuch des Gymnasiums in Haßfurt

1972 bis 1975

Studienzeit an der Uni Würzburg mit 1. Lehramtsprüfung

1975 bis 1978

Einsatzorte: Ebern, Pfaffendorf und Maroldsweisach

2. Lehramtsprüfung, Beamtin auf Probe

1980

Verbeamtung auf Lebenszeit

1980 bis 1989

Zeit der Beurlaubung

ab 1989

Haupteinsatzort Pfarrweisach; aber auch Maroldsweisach und Ermershausen

2015

Ernennung zur Studienrätin an Grundschulen

2017

Entlassung in den Ruhestand