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Zeilberg-Echo
Ausgabe 30/2018
Amtliche Bekanntmachungen
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Vollzug der Wassergesetze;

Az. III/4-641/3-5

Antrag des Freistaates Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt, auf Erteilung einer gehobenen Erlaubnis für das Einleiten von Niederschlagswasser aus der Staatsstraße St 2428 zwischen Eckartshausen und Wasmuthhausen in den Wasmuthhausener Dorfgraben

Bekanntmachung:

1. Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt, ordnet im Zuge der Verbreiterung der Staatsstraße St 2428 zwischen Eckartshausen und Wasmuthhausen die Beseitigung des auf dem Straßenkörper anfallenden Niederschlagswassers neu. Das Niederschlagswasser wird dem neuen Entwässerungsgraben nördlich der Straße zugeleitet, wo es zum Teil versickert und zum Teil über einen Querdurchlass dem südlichen Fahrbahnrand der Straße zugeführt wird. Von dort wird das Niederschlagswasser mittels einer Rohrleitung entlang der östlichen Grenze der Grundstücke Fl.Nr. 322, Gemarkung Wasmuthhausen, und Fl.Nr. 315, Gemarkung Wasmuthhausen, bis zum Grundstück Fl.Nr. 318, Gemarkung Wasmuthhausen, geführt und in den dort befindlichen Wasmuthhausener Dorfgraben eingeleitet.

Für das Einleiten des Niederschlagswassers von der Staatsstraße St 2428 zwischen Eckartshausen und Wasmuthhausen in den Wasmuthhausener Dorfgraben soll dem Freistaat Bayern die wasserrechtliche Erlaubnis wie folgt erteilt werden:

Umfang der Einleitung von Regenwasser aus den Regenwasserkanälen:

Bezeichnung der Einleitung

Maximal möglicher Abfluss (l/s)

ab dem Zeitpunkt

E1

30 l/s

der Fertigstellung

Das eingeleitete Niederschlagswasser darf keine für das Gewässer schädlichen Konzentrationen von Giftstoffen sowie keine mit dem Auge wahrnehmbaren Schwimmstoffe oder Ölschlieren aufweisen. Es muss sichergestellt sein, dass dem Gewässer lediglich Niederschlagswasser mit geringer Flächenverschmutzung zugeleitet wird. Es darf kein durch häuslichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften verändertes behandlungsbedürftiges Wasser eingeleitet werden.

2. Das Landratsamt Haßberge gibt hiervon Kenntnis mit dem Hinweis, dass die Planunterlagen zur allgemeinen Einsicht ausliegen,

beim Markt Maroldsweisach, Hauptstraße 24, 96126 Maroldsweisach,

in der Zeit vom 27.07.2018 bis 24.08.2018

während der allgemeinen Dienststunden

Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Diese Bekanntmachung ist im Internet abrufbar unter www.hassberge.de/Aktuelles/Amtliche Bekanntmachungen bzw. www.hassberge.de/664.html.

3. Jeder, der sich von dem geplanten Vorhaben betroffen fühlt, kann Einwendungen gegen die Planung bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift erheben

beim Markt Maroldsweisach, Hauptstraße 24, 96126 Maroldsweisach,

oder

beim Landratsamt Hassberge, Am Herrenhof 1, 97437 Haßfurt,

1. OG/Südflügel, Zimmer Nr. 118.

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleich lautender Texte eingereicht werden, ist ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu bezeichnen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein.

4. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

5. Werden gegen die Planung Einwendungen erhoben, so erörtert das Landratsamt Haßberge diese in einem Termin, der noch ortsüblich bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, bzw. - bei gleichförmigen Einwendungen im Sinne von oben Nr. 3 Satz 2 - deren Vertreter oder Bevollmächtigter werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt. Falls mehr als 50 solcher Benachrichtigungen vorzunehmen sind, so können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden.

6. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin kann ohne ihn verhandelt werden.

7. Durch die Einsichtnahme in die Planunterlagen, durch Erhebung von Einwendungen und durch Teilnahme am Erörterungstermin entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.

Haßfurt, 14.06.2018Landratsamt HaßbergeGraf