Titel Logo
Zeilberg-Echo
Ausgabe 39/2019
Kindertagesstättennachrichten
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Ehrung für vierzig Dienstjahre

Nach der erfolgten Ehrung stellten sich die anwesenden Vertreter des Kindergartenausschusses der Evang.-Luth. Kirchengemeinde gemeinsam mit der Jubilarin Elisabeth Endreß (Mitte) zu einem Erinnerungsbild zusammen. Von links nach rechts: Harald Deringer, Helmut Müller-Gärtner, Erhard Denninger, Elisabeth Endreß, Jutta Goldschmidt, Tanja Thein und Pfarrer Martin Popp-Posekardt.

Zur großen Überraschung für die Betroffene nahm der Kindergartenausschuss zusammen mit der Schar der Kolleginnen die Gelegenheit wahr, Elisabeth Endreß vor der anberaumten Sitzung zum 40-jährigen Dienstjubiläum zu ehren.

Fröhlicher Kindergesang empfing die Kita-Leiterin, als sie von ihren Kolleginnen genötigt wurde, auf dem „Thron“ - der sonst nur für Geburtstagskinder reserviert ist - Platz zu nehmen. Stellvertretende Leiterin Jutta Goldschmidt ergriff als Erste das Wort und warf einen Blick auf die zurückliegenden Jahrzehnte und lobte die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Team. „Kindergarten ohne Elisabeth - geht das überhaupt?“ Mit dieser Frage deutete sie unmissverständlich an, dass die derzeitige Leiterin im kommenden Jahr in den verdienten Ruhestand treten wird. Als Präsent seitens der Kollegenschaft überreichte sie einen Pilgerstab, der sie sowohl im bevorstehenden Urlaub als auch im letzten Arbeitsjahr begleiten möge.

Pfarrer Martin Popp-Posekardt griff das Thema „Pilgerstab“ gerne auf und legte die drei Fragen „Was war?“, „Wo stehe ich?“ und „Wo gehe ich hin?“ seiner Laudatio zugrunde. Er wusste die Zuverlässigkeit der Kita-Leiterin zu schätzen, vor allem ihr Engagement, mit dem sie die Herausforderungen stets angenommen und bewältigt hat. Mit ihrem beispielhaften Tun hat sich Elisabeth Endreß seiner Meinung nach Wertschätzung und Vertrauen sowohl bei den Kindern und Eltern als auch bei der Kommune erworben. Als ihr Chef freut er sich noch auf ein „gutes und arbeitsintensives Jahr mit ihr“.

Worte des Dankes fand auch Vorsitzender des Kirchenvorstands Harald Deringer, der im Namen seiner anwesenden Kolleginnen und Kollegen zu diesem inzwischen doch recht seltenen Jubiläum beglückwünschte.

Mit einem Segenslied, dargebracht von jenen Kindern, die entweder zur Schulkindbetreuung gehören oder auch nachmittags die Kindertagesstätte besuchen, ging die kleine Feier ihrem Ende entgegen.

Jens Fertinger