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Zeilberg-Echo
Ausgabe 5/2026
Schulnachrichten
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Dominikus-Savio-Schule Pfaffendorf

Pfaffendorf/Ebern. Don Bosco Pfaffendorf/Ebern erweitert sein reittherapeutisches Angebot um ein eigenes Therapiepferd. Die sechsjährige Stute Imani, deren Name auf Swahili „Glaube“ und „Vertrauen“ bedeutet, ist seit Anfang November im Stall gegenüber der Einrichtung untergebracht und unterstützt künftig Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.

Don Bosco Pfaffendorf/Ebern begleitet junge Menschen an den Standorten Pfaffendorf und Ebern in heilpädagogischen Wohngruppen, Schule und Tagesstätten. Seit Herbst 2022 ist die Reittherapie fester Bestandteil dieses pädagogischen Verbunds und hat sich in der Praxis als wirksame Unterstützung bei Angst-, Aufmerksamkeits- und Regulationsthemen bewährt. Mit einem eigenen Therapiepferd wird die Arbeit nun dauerhaft planbar und verbindlich. Stabile Beziehungen zwischen Tier und Kindern, wie sie mit ausgeliehenen Pferden kaum möglich sind, können gezielt aufgebaut werden.

Imani bringt beste Voraussetzungen für diese Aufgabe mit: 2019 auf einer Südtiroler Alm geboren, wuchs sie artgerecht auf und lernte früh die Grundlagen des Pferdelebens. Der Einstieg in den Alltag der Einrichtung erfolgt bewusst behutsam. Neben Kennenlernen, Putzen und Führen gehören strukturierte Bodenarbeit und das Reiten zum Konzept. Einmal wöchentlich übernehmen Mitarbeitende gemeinsam mit Jugendlichen den Stalldienst. Diese regelmäßige Routine stärkt Verantwortungsgefühl, Beziehungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit.

Ermöglicht wurde die Anschaffung von Therapiepferd Imani durch die Unterstützung engagierter Förderinnen und Förderer aus der Region. Private Spenderinnen und Spender steuerten insgesamt 2.000 Euro bei, weitere 500 Euro kamen von der Generalvertretung Danwood Coburg. „Diese Unterstützung ist für uns alles andere als selbstverständlich“, betont das Team. „Jede Spende zeigt Wertschätzung für unsere Arbeit und hilft, Imanis Wirkung dauerhaft an die Seite unserer Kinder zu stellen.“

Für den laufenden Unterhalt, die Ausrüstung sowie das fortlaufende Training des Therapiepferdes ist die Einrichtung weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Neben Geldspenden sind auch feste Partnerschaften sowie zweckgebundene Sachspenden nach Absprache willkommen. „Wer uns unterstützt, wird Teil eines Projekts, das Kindern Sicherheit, Vertrauen und neue Entwicklungschancen eröffnet“, so das Team.