Titel Logo
Zeilberg-Echo
Ausgabe 7/2021
Aus dem Rathaus
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Gemeinderat Maroldsweisach am 22.03.21

Von Helmut Will

Zahlreiche Aufstellungsbeschlüsse und Bauleitverfahren für mögliche künftige Freiflächenphotovoltaikanlagen im Gebiet der Marktgemeinde Maroldsweisach hatte der Gemeinderat, der am Montagabend im Hartlebsaal in Maroldsweisach tagte, zu fassen.

Behandelt wurde ein Bauleitverfahren zur Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage in Gückelhirn. Dem wurde zugestimmt. Abgelehnt wurde der Antrag auf Durchführung eines Bauleitverfahrens für eine entsprechende Anlage in Eckartshausen, weil zum einen die von der Gemeinde vorgegebenen Flächen insgesamt überschritten worden wären, weil sich diese Fläche als die ungünstigste darstelle und die Bevölkerung dagegen war. Zustimmung hingegen für die Freiflächenphotovoltaikanlage in Allertshausen mit elf Ja- und vier Neinstimmen. Zurückgestellt wurde bereits einmal die Entscheidung über eine Einbeziehungssatzung für neue Bauplätze in Ditterswind, wegen naturschutzrechtlicher Bedenken. Nunmehr wurde mit einem Planungsbüro ein neuer Entwurf erarbeitet und mit der Naturschutzbehörde abgestimmt“, erläuterte Bürgermeister Wolfram Thein (SPD). Dazu fragte Gemeinderat Dieter Hepp (CSU), dass an vier Bauplätzen gedacht war, die nun auf drei reduziert wurden. Das sei Ausfluss des neuen Entwurfs, sagte Thein.

Der Leiter der Bauverwaltung, Andre Grüner, erläuterte dem Gremium mehrere Bauvorhaben, die verwaltungsmäßig behandelt und dem Bauamt beim Landratsamt Haßberge zugeleitet wurden. Weiterhin erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zum einem Wohnhausneubau in Hafenpreppach und für die Errichtung einer Lagerhalle im Gewerbegebiet in Allertshausen. Bürgermeister Wolfram Thein berichtete über eine Lenkungsgruppensitzung der Hofheimer Allianz. „Dazu wird Philipp Lurz bei einer Gemeinderatssitzung einmal informieren, wenn es wegen der Pandemie wieder möglich ist“, sagte der Bürgermeister. Nach seinen Worten sollten sich die Fraktionen Gedanken machen und Ideen entwickeln, wie das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) weiter fortgeschrieben werden kann, welche Maßnahmen hier aufgenommen werden sollten. Er kam auch auf das Klärschlammtrocknen in Hofheim zu sprechen, dem sich die Gemeinde schon frühzeitig angeschlossen habe. „Das brennt uns allen auf den Nägeln“, sagte Thein der dafür warb, dass sich weitere Gemeinden anschließen, um die Kosten für alle zu senken. Erfreut zeigte sich das Gemeindeoberhaupt, dass es nun in Maroldsweisach einen Netto-Markt gibt, in dem die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde einkaufen können.