Pfarrer Sedlmayer gelobte 1945, jährlich am 4. Mai zum Burgkirchal St. Veit zu ziehen, sollte Marquartstein weitestgehend von den Amerikanern verschont werden. Den Diakonen Johannes Notter und Heiko Jung erschien der Bittgang zur Burgkirche dringender denn je: Es sei immens wichtig, den Frieden erst einmal im Kleinen zu wahren, sprich, bei sich selbst, in Familie und Freundeskreis, unter Nachbarn, Kollegen, usw.
Der kurzen Andacht im Burgkirchal, die vom Marquartsteiner Kirchenchor mitgestaltet wurde, folgte eine Lichterprozession zurück zur Pfarrkirche zum kostbaren Blut.
Vor dem Schlusssegen dort richtete sich Diakon Jung mit einem herzlichen Vergeltsgott an die zahlreichen Gläubigen, den Chor unter der Leitung von Stefanie Menter, das Mesnerteam um Angela Polleichtner und nicht zuletzt an die hiesige Feuerwehr, dass sie den Gelöbnisgang begleitet und die Straßen dafür freigehalten haben!