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Marquartsteiner und Staudach-Egerndacher Nachrichten
Ausgabe 14/2026
Verwaltungsgemeinschaft Marquartstein
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Ein Priester, den die Menschen ins Herz geschlossen haben

Ruhestandspfarrer Hans Krämmer nimmt die vielen Glückwünsche entgegen

Sechzig Jahre Priester – und bis heute nah bei den Menschen

 

Schon der feierliche Einzug mit den fünf Fahnenabordnungen der Ortsvereine machte deutlich: Dieser Gottesdienst in der festlich geschmückten Kirche „Zum Heiligen Blut“ war ein besonderer. Anlass war das 60. Priesterjubiläum von Ruhestandspfarrer Hans Krämmer.

Ruhestandspfarrer Hans Krämmer begrüßte die zahlreichen Kirchenbesucher mit einem fröhlichen „Guten Morgen beinand!“, das die Gemeinde ebenso herzlich erwiderte.

Diakon Johannes Notter würdigte Krämmer als Seelsorger, der die Menschen stets auf Augenhöhe begleitet habe. „Du hast nie den Eindruck vermittelt, dass ein Priester über den Menschen steht. Vielmehr warst du mit ihnen unterwegs – als Seelsorger, Begleiter und Bruder im Glauben“, sagte Notter. Besonders habe Krämmer der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils geprägt: Kirche werde dort lebendig, wo Menschen sich angenommen fühlen.

Mit Blick auf das Tagesevangelium zitierte Notter die Worte Jesu: „Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ Kaum ein Satz beschreibe das priesterliche Wirken des Jubilars besser, sagte der Diakon.

Musikalisch gestalteten der Kirchenchor unter der Leitung von Steffi Menter, Sopranistin Christine Hell und Organist Sebastian Noichl die Feier mit der „Rathgeber-Messe“. Auch Krämmers Lieblingslied „Jesus bleibet meine Freude“ erklang. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Danke-Lied“, das die große Verbundenheit der Gemeinde mit ihrem langjährigen Seelsorger eindrucksvoll zum Ausdruck brachte.

Nach dem Gottesdienst lud die Pfarrgemeinde zu einem Stehempfang vor der Kirche ein, den die Musikkapelle Marquartstein musikalisch umrahmte. Dort wartete auf Hans Krämmer eine lange Schlange von Gratulanten. Viele wollten ihm persönlich danken und ihre Glückwünsche zum 60. Priesterjubiläum aussprechen – ein sichtbares Zeichen der großen Wertschätzung, die der beliebte Seelsorger bis heute genießt. (wun)