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Marquartsteiner und Staudach-Egerndacher Nachrichten
Ausgabe 6/2026
Gemeinde Marquartstein
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Jagdgenossenschaft Marquartstein-Unterwössen

Andreas Strobl

Bericht Jahreshauptversammlung

Die Jagdgenossenschaft Marquartstein-Unterwössen hatte zur Jahreshauptversammlung in den Weßner Hof eingeladen. Vorstand Andreas Strobl hielt eine kurze Retrospektive und erläuterte die gute Gesamtsituation in der Genossenschaft.

Der Jagdschilling muss angefordert werden

Es folgte der Bericht des Kassiers, Anton Drexl, er konnte ein ausgeglichenes Jahresergebnis mitteilen. Derzeit gibt es 512 Mitglieder. Nach dem neuen Jagdkataster hat sich die jagdbare Fläche von 754 Hektar auf 709 Hektar verringert. Bei einem Auszahlungsbetrag von zwanzig Euro je Hektar werden somit 14.180 Euro an die Mitglieder der Genossenschaft ausbezahlt. Nicht beantragte Mittel verbleiben bis zur Antragstellung bei der Genossenschaft und werden bis zum Abruf angelegt. Darüber wurde in der Versammlung ein einstimmiger Beschluss gefasst. Die Auszahlungsanträge werden wieder auf der Homepage der Gemeinden veröffentlicht.

Jagdpächter Hannes Höglauer gab die Strecke 2025/26 bis jetzt bekannt:

Es wurden 27 Rehe, 36 Füchse, 21 Dachse, 12 Stockenten, 13 Krähen, vier Marder und elf Biber erlegt, leider kein Rotwild. Anfang Februar gingen die Gemeindejagden Schleching, Staudach, Marquartstein und Unterwössen gemeinsam erfolgreich auf die Fuchsjagd. Nach der Sichtung eines Wildschweins in Donau wurden verstärkt Ansitze getätigt. Allerdings ohne Erfolg.

Der Jagdpächter gab noch die Neuerungen im Jagdrecht bekannt. Dies sind zum einen die Vorverlegung der Jagdzeit für Böcke und Schmalrehe auf den 16. April, aber auch die veränderten Jagdzeiten für Dachse und Steinmarder sind sehr hilfreich für die Raubtierbejagung und somit für die Genossenschaft von großem Vorteil. Höglauer bedankte sich bei den Genossen für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

In der anschließenden Diskussion wurden die Vor- und Nachteile bei der Erstellung des Abschussplanes für das Rehwild diskutiert. Georg Hacher bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit der Vorstandschaft und beim Jagdpächter für die sichtbare Verbesserung in der Verjüngung.

Jagdvorsteher Andreas Strobl dankte dem Jagdpächter für sein Engagement und den anwesenden Genossen für ihr Interesse. (wun)