Die Gruppe beobachtet das Einlegen einer neuen Papierrolle am Fuß der Druckmaschine
Eine vorbereitete Druckplatte fertig zum Einlegen auf die Rolle
Obwohl X, Instagram & Co gerade bei jüngeren Menschen als schnelle Nachrichtenquelle auf dem Vormarsch sind, gehört wiederum für andere die frisch gedruckte Tageszeitung aus Papier zum unverzichtbaren Teil des Frühstückes. Auf Einladung von SofA wollte sich eine Gruppe von 10 Personen vor Ort anschauen, was genau alles passiert, bis aus tonnenschweren Papierrollen am Anfang des Bandes am Ende fertige Zeitungen werden. Bei einem kurzen Film über den Gesamtablauf wurde der sogenannte Druckplan erläutert, denn das VRM druckt in einer Schicht Dutzende verschiedene Zeitungen, die je nach Seitenzahl und Auflage auf die verschieden Maschinen verteilt werden müssen. Die Führung startete im Papierlager, wo Menschen wie Spielzeugfiguren zwischen dem meterhohen Rollen aussahen. Das Papier wird von programmierten Staplern zur passenden Druckmaschine gebracht, wo die neue Rolle dann ohne dass die Produktion anhält mit der zu Ende gehenden verklebt. Trotz Wechsel ist also ein Weiterdrucken möglich. Die Druckmaschinen selbst sind über 3 Stockwerke hoch, also ca. 10 m. Beeindruckend! Für einen Farbdruck braucht man 4 Druckplatten, die unterschiedliche Farben aufnehmen und übereinander gedruckt dann ein farbiges Bild auf dem Papier ergeben. Die Drucker legen diese Aluminiumplatten exakt aufeinander abgestimmt auf die Rollen und der Druck beginnt. Allerdings ist das Druckergebnis nicht sofort ideal, denn Feuchtigkeit im Prozess und Maschinenparameter müssen noch vom Drucker feinjustiert werden. Die nicht verkäuflichen Exemplare gehen auf das sogenannte Makulaturband und von dort in das Recycling. Letztendlich entscheidet das Auge des Druckers zu beurteilen, wann eine einwandfreie Qualität erreicht ist – für zufriedene Kunden am Frühstückstisch. Ein sehr interessanter Ausflug, der allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat.
Die vom SofA