Scheidegg – Der Beirat der Bergwaldoffensive (BWO) im Ober- und Westallgäu hat bei seiner 20. Sitzung Bilanz gezogen und die Jahresplanung für 2026 beschlossen. Für das kommende Jahr sind mehr als 140 Maßnahmen mit rund 320.000 Euro Fördermitteln vorgesehen. Zudem wurde der Abschluss des Projektgebiets Scheidegg einstimmig beschlossen.
Neu im BWO-Beirat sind Landrat Christian Wilhelm, Landtagsabgeordnete Ulrike Müller und Peter Eisenlauer. Für 2026 sind mehr als 140 Maßnahmen mit rund 320.000 Euro vorgesehen. Der Beirat stimmte der Jahresplanung und dem Abschluss des Projektgebiets Scheidegg einstimmig zu.
Vorsitzender Anton Klotz betonte die erfolgreiche Arbeit der BWO und die wichtige Rolle der Förster beim klimastabilen Waldumbau.
Bei einer anschließenden Exkursion informierten sich die Beiräte über den Waldumbau vor Ort. In einem Trinkwasserschutzgebiet wird ein Fichtenbestand durch Rotbuche, Weißtanne und Eibe schrittweise zu einem klimastabilen Bergmischwald entwickelt. Angepasste Wildbestände unterstützen dabei die natürliche Waldverjüngung.
Am Beispiel eines Plenterwaldes wurde zudem gezeigt, wie sich Schutz und Nutzung verbinden lassen. Unterschiedliche Baumarten und Altersstufen machen den Wald stabil und ermöglichen gleichzeitig eine nachhaltige Bewirtschaftung.