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Ausgabe 13/2026
Kirchliche Nachrichten
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Kirchliche Nachrichten - Zum Schluss

Fünf Bewerber aus dem Erzbistum München und Freising auf dem Weg zum Diakon

Bei dem feierlichen Pontifikalamt wurden am Sonntag, den 8. März (v. li) (1) Dr. Andreas Köbinger aus Albaching – St. Nikolaus, (2) Dr. Ulf Tipkemper aus München – St. Christoph, (3) Florian Gottsmann aus Höslwang – St. Nikolaus, (4) Lutz Müller aus München – St. Bonifaz und (5) Toni Stadelmann aus Traunreut – St. Georg in das Amt des ständigen Diakons gewählt bzw. in das Amt der Beauftragung zum Lektorat und Akolythat eingeführt.

Die Pfarrkirche St. Laurentius bot den feierlichen Rahmen für das Pontifikalamt mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, bei dem fünf Bewerber des Ständigen Diakonats aus der Erzdiözese München und Freising zum Lektorat und Akolythat beauftragt wurden.

Mit einem herzlichen Grüß Gott hat Pfarrer David Mehlich eingangs der Feierstunde Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg begrüßt und wie Mehlich bekundete, ist es für den Pfarrverband Obing immer eine besondere Freude und Ehre mit dem Weihbischof Gottesdienst zu feiern.

Die Lektorats-, Akolythatsbeauftragung sei für die fünf Bewerber ein besonderer liturgischer Akt auf dem Weg zu ihrem geistlichen Amt. Die Beauftragung zum Lektorat in der römisch-katholischen Kirche hat eine lange Tradition, die sich von den historischen "niederen Weihen" hin zu einem beauftragten Dienst entwickelt hat. Weihbischof Graf zu Stolberg dankte den fünf Bewerbern dafür, dass sie sich auf dem Weg gemacht haben „zum Dienst der Verkündigung des Wort Gottes und zum Dienst am Tisch des Herrn“ als ständige Diakone. Stolberg zitiert die überlieferten Worte, die der hl. Franziskus den Brüdern mitgegeben hat: „Verkündet das Evangelium, und wenn es nötig ist, dann auch mit Worten“.

In der Predigt spannte Weihbischof Rupert Graf von Stolberg einen Bogen zu dem langen, aber auch schönen Evangelium vom dritten Fastensonntag. Gerade die Stelle mit dem Jakobsbrunnen griff er in seinen Worten auf. Der Brunnen, Anlaufstelle für durstige Menschen, aber auch Begegnungsstelle für alle Konfessionen und Raum für Leben und Gespräche. Begegnungsstellen des Glaubens sein, das würde auch für die angehenden Diakone gelten, wie auch bei ihrem Weg dahin.

Gnade und Segen des Herrn erbittet Weihbischof Graf zu Stolberg für die fünf Männer, die zum Lektorendienst erwählt sind, symbolisch für die Verkündigung des Wortes wurde ihnen das Buch der Heiligen Schrift in die Hände gegeben. Der Weihbischof hat anschließend die Schale mit dem Brot und das Gefäß mit dem Wein an die Bewerber überreicht, damit sie ihren Dienst am Tisch des Herrn erfüllen sollen. Den feierlichen Gottesdienst haben auch die Seelsorger des Pfarrverbandes Obing Pfarrer David Mehlich, Pfarrer i.R. Christoph Kronast, Diakon Wolfgang Mösmang und Gemeindereferentin Jacqueline Egold am Altar mitgefeiert. Musikalisch wurde die Feierstunde von den Chören des Pfarrverbandes sehr würdevoll untermalt. Vor dem Schlusssegen wurde den fünf neuen Lektorats-, Akolythatsbeauftragten von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg eine Urkunde überreicht und mit Segens- und Glückwünschen bedacht.

Auf Einladung von Christine Emmerer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Pfarrverband Obing, ging es anschließend zum Stehempfang in das Pfarrheim.

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