Seit Weihnachten wurde jeden Montagabend im Haus der Vereine fleißig gestrickt und gehäkelt was Nadeln und Faden hielten. Gitti Winkler freute sich am Ende der diesjährigen Saison, dass die Abende immer sehr gut besucht waren, um die 20 Frauen waren immer dabei erzählte sie freudig. Neben den vielen schönen und kunstvollen Handarbeiten, die für den Obinger Trachtenverein entstanden sind, wurden wieder ein Berchtesgadener Jackerl für die Dirndl, acht Janker, sechs Paar Strümpfe und drei Paar Loiferl für die Buam von Maria Liebhart, Helga Wondzinski und Annette Sauer liebevoll gestrickt. Mit Blumen und einem Gutschein für Essen und Trinken beim Bauernhiagst wurde ihnen dafür gedankt.
Bärbel Scholz und Resi Geisberger bedankten sich im Namen des Obinger Trachtenvereins auch bei den guten Seelen und Helferinnen, die vielen Strickabende Gitti Winkler und Emmi Huber mit einem Blumengeschenk für all die Mühe und Geduld, die die beiden Frauen an den Tag legten, wenn „Not am Mann“ war. Neben den Kleidungsstücken für den Trachtenverein wurde auch fleißig für einen guten Zweck gearbeitet und die gefertigten Stücke, hauptsächlich Socken, dann an Organisation in Deutschland verteilt und bedürftigen Kindern und Senioren zu Gute.
Bei all dem fleißigen „Nadeln“ kam die Geselligkeit auch nicht zu kurz. Neben wertvollen Tipps zum Handarbeiten gab es auch immer wieder aktuelle Gemeindethemen die an den Treffen ausgetauscht wurden. Mit einem geselligen Abend haben die Strickerinnen ihren Saisonabschluss mit vielen kulinarischen Leckereien gefeiert.
„Schade, dass die Saison zu Ende geht“, war oft bei den Strickerinnen zu hören, daraufhin hat Gitti Winkler bei den Vorständen des Trachtenvereins nachgefragt, ob der Vereinsraum nicht hin und wieder für Handarbeitstreffen genutzt werden könnte. Jeden ersten Montag im Monat findet erstmals am 4. Mai 2026 zwischen 19:00 und 21:00 Uhr ein zwangloses Treffen statt, bei dem gestrickt, gehäkelt und geratscht werden kann.
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