Titel Logo
Bürger Nachrichten Obing Pittenhart Kienberg
Ausgabe 3/2023
Vereine und Verbände
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Klangvoller und stimmungsgewaltiger Jahresanfang

Beim traditionellen Neujahrskonzert in der vollbesetzten Pfarrkirche hat die Obinger Blaskapelle das neue Jahr gewohnt klangvoll und stimmgewaltig begrüßt

„ A guads Neis“ – wünschten die rund 30 Musiker den Besuchern in der vollbesetzten Obinger Pfarrkirche gut abgestimmt in Wort und natürlich vor allem in Ton. Entsprechend nachhal(l)tig unterstrichen die Akteure ihre guten Wünsche in bewährt musikalisch anspruchsvoller Manier und sorgten damit für den ein oder anderen Glücksmoment. Unter der Leitung von Kapellmeister Frank Schöftenhuber machten sich die Musiker beim Neujahrskonzert auf eine klangvolle und virtuos interpretierte musikalische Reise durch verschiedene Landstriche und Zeiten. Im Gepäck: bekannte Werke großer Meister, darunter auch einige echte Ohrwürmer. Dementsprechend sorgte das mitreißende Repertoire für fröhlich, heitere aber auch feierliche und nachdenkliche Momente.

Gleich zu Beginn gedachte die Obinger Blaskapelle mit dem, von Frank Schöftenhuber für seinen verstorbenen Opa komponierten „Johanni Choral“ ganz aktuell dem verstorbenen Papst Benedikt und allen Verstorbenen der Heimat. Majestätisch feierlich folgte mit „Pomp und circumstances“(Edwin Elgar) eine bewegende Homage an die verstorbene britische Queen, ehe die eher moderneren und heiteren Klänge des Walzers „Münchner Gschichten“ von Theo Mackeben zum Mitwippen einluden. Weihnachtsgefühl und Romantik kamen bei der Melodienfolge aus Tschaikowskis weltberühmter „Nussknacker-Suite“ und dem Blumenwalzer auf.

Dafür hatte sich die Blaskapelle eigens mit Oboe und Bassklarinette verstärkt und wieder einmal ihre musikalische Bandbreite unter Beweis gestellt. Stimmungsvoll schwenkten die Musiker mit dem Marsch „Regimentskinder“ von Julius Fucik in die k. und k. Zeit und stoppten ihren „Vergnügungszug“ mit der gleichnamigen Polka von Johann Strauß (Sohn) „an der schönen blauen Donau“. Bei einem musikalischen Zwischenstopp in Italien hatte Frank Schöftenhuber mit „Brindisi – Libiamo ne‘lieti calici“ aus La Traviata von Giuseppe Verdi stimmgewaltig für Gänsehautmomente gesorgt. Nach einem frenetischen Schlussapplaus durften sich die Zuhörer über zwei Zugaben freuen. Mit einer weiteren Gesangseinlage Schöftenhubers sorgte die Obinger Blaskapelle mit dem neapolitanischen Volkslied „funiculì, funiculà und dem obligatorischen Radetzki-Marsch nochmal für einen fulminanten Höhepunkt des Neujahrskonzerts. Beschwingt stießen viele Besucher anschließend auf dem Rathausplatz auf das neue Jahr an und freuten sich noch im Nachgang über den beschwingten Jahresbeginn. Wer keine Gelegenheit hatte das Neujahrskonzert in Obing zu besuchen oder sich nochmal am musikalischen Neujahrsgruß erfreuen möchte hat dazu Gelegenheit am 15. Januar um 14 Uhr in der Kirche St. Johannes in Breitbrunn. ca