Bilderbuchwetter am Sonntag (30. August) im Chiemgau, besser hätte Petrus die Wetterbestellung nicht umsetzen können. Frühmorgens ein herrlicher Regenbogen und dann strahlend blauer Himmel beim dritten Oldtimertreffen in Aindorf. Bereits 2025 haben die Oldtimerfreunde von Pittenhart ein gigantisches Treffen ausgerichtet und sich über zahlreiche Oldtimerfahrzeuge und Besucher gefreut. Dieses Mal übertraf der Ansturm alle Erwartungen. Die Kolonnen der alten Raritäten und der Autos mit den Besuchern, die auf Aindorf zurollten, schienen schier unendlich. Die ersten Oldtimerfreunde aus Landshut, Erding und Mühldorf kamen bereits am Samstag mit ihren Wohnwagengespannen, um mit den Pittenhartern zu feiern.
Bestens organisiert und ausgeschildert waren die Park- und Aufstellflächen und die Einweiser sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Unzählige Besucher haben die endlosen Reihen der Oldtimer durchwandert und die Technik und Schätze aus der Vergangenheit bestaunt. Oldtimer aus dem Heimatlandkreis, aus den umliegenden Landkreisen, aus Österreich, aber auch aus Ingolstadt, München und sogar aus Rheinland-Pfalz waren dabei. Auf dem Stellplatz für die Oldtimer-Mopeds und Motorräder „wurlte“ es nur so von Leuten und zweirädrigen Gefährten. Schnell war die erste Aufstellfläche vor der Kfz-Werkstatt von Hans Gruber, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins, gefüllt, sodass auf die Wiese vor dem Wohnhaus ausgewichen werden musste. Die Veranstalter haben auch an die jüngsten Besucher gedacht. Zum Spielen und Austoben standen ein Sandhaufen und eine große Hüpfburg bereit. Im Tretbulldog-Parcours hatten die Jüngsten ihren Spaß. Im Wettbewerb um die schnellste Durchfahrt warteten auf die zeitbesten Nachwuchs-Bulldogfahrer begehrte Preise. Der Erstplatzierte bekam einen Tretbulldog, über den sich Valentin Maier aus Obing freuen durfte. Für das leibliche Wohl sorgte Festwirt Franz Reiter mit seinem Team. Herzhafte regionale Köstlichkeiten standen auf der Speisekarte. Reißenden Absatz fanden „Steckerlfisch“, die vielen hausgemachten Kuchen und Torten sowie das Eis als süße Abkühlung an dem herrlichen Sommertag. Für die drei stärksten Vereine gab es den „Meistpreis“, eine aus Holz gefertigte Erinnerungsgabe und Bier von der Klosterbrauerei Baumburg. Mit 51 angemeldeten Fahrzeugen holte sich der Oldtimerverein aus Amerang den ersten Platz und freute sich über drei Kästen Bier. Mit 24 Anmeldungen erreichten die Hemhofer den zweiten Platz und durften neben der Erinnerungsgabe auch zwei Kästen mit nach Hause nehmen. Auf Platz 3 landeten mit 22 Anmeldungen die Bulldogfreunde aus Prien/Atzing. Sie nahmen einen Kasten Bier mit nach Hause. Der am stärksten vertretene Verein mit der weitesten Anfahrt kam aus Kössen in Tirol und wurde mit einem Kasten Bier geehrt. ekh