Ein besonderer Ort wurde sichtbar gemacht
Mit einer gelungenen und bestens besuchten Veranstaltung wurde kürzlich am Drei-Länder-Eck von Auhausen, Geilsheim und Westheim ein neuer Grenzstein feierlich gesetzt. Der markante Punkt, an dem die Gemeinde Auhausen, der Wassertrüdinger Ortsteil Geilsheim sowie die Gemeinde Westheim zusammentreffen, besitzt eine besondere geografische und heimatgeschichtliche Bedeutung. Hier treffen nicht nur die Landkreise Donau-Ries, Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen aufeinander sondern auch die Regierungsbezirke Schwaben und Mittelfranken.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der beteiligten Kommunen sowie interessierte Gäste fanden sich zur Einweihung ein. Bei bestem Gemeinschaftsgeist wurde die Setzung des Grenzsteins als sichtbares Zeichen der Verbundenheit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg gefeiert. Der neu gesetzte Stein erinnert nicht nur an historische Grenzverläufe, sondern steht auch für die gute Zusammenarbeit und das freundschaftliche Miteinander in der Region.
Die sogenannten Siebener gehören zu den ältesten Ehrenämtern in Bayern. Ihre Aufgabe besteht darin, Grenzpunkte, Flurgrenzen und Grenzsteine zu überwachen, zu erhalten und bei Grenzstreitigkeiten zu vermitteln. Über Jahrhunderte hinweg trugen sie dazu bei, Eigentumsgrenzen zu sichern und Rechtssicherheit in den Gemeinden zu gewährleisten. Auch heute leisten die Feldgeschworenen - wie die Siebener offiziell genannt werden - einen wichtigen Beitrag zur Pflege historischer Grenzen und zur Bewahrung einer jahrhundertealten Tradition. Die Setzung des Grenzsteins am Drei-Länder-Eck unterstreicht die Bedeutung dieses besonderen Ehrenamts und würdigt das Engagement der Siebener für die Heimat und ihre Geschichte.