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Mitteilungsblatt Nordhalben
Ausgabe 14/2019
Vereine und Verbände
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Lebensretter werden ausgezeichnet

Die geehrten Blutspender aus Nordhalben und Tschirn zusammen mit zweiten Bürgermeister Ludwig Pötzinger (5.v.re) und stellv. Kreisvorsitzende Heidi Beierle (3.v.re)

42 treuen Blutspendern gedankt

Steinwiesen (sd) Ein großes Vergelt‘s Gott sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Heidi Beierle allen Männer und Frauen, die durch ihre Blutspende so viel zur Lebensrettung vieler Menschen beitragen. Sie betonte, wie wichtig diese guten Taten sind. Doch nicht nur den Spendern dankte Beierle, sondern auch all den freiwilligen Helfern aus den Bereitschaften und Gemeinden, die diese Blutspendentermine erst möglich machen. „Ohne euch Ehrenamtliche wären solche Aktionen überhaupt nicht möglich, dafür herzlichen Dank“, sagte Heidi Beierle. Blut rettet Leben und es gibt für diesen Lebenssaft noch immer keinen Ersatz, dies ist die Quintessenz der ganzen Blutspenderbewegung. Blutspender aus den Gemeinden Steinwiesen, Nordhalben, Marktrodach, Wilhelmsthal und der Stadt Wallenfels wurden deshalb für ihr Engagement ausgezeichnet. 42 Lebensrettern können auf ihre 25, 50, 75, 100, 125, 150 und sogar 175 Spenden stolz sein. Leider waren nicht alle anwesend, ihnen wird die Ehrung nachgereicht. Besonders dankte Heidi Beierle den Spendern, die bereits über 100 Spenden geleistet haben.

Es ist nicht selbstverständlich, 100, 125, 150 oder sogar 175mal zum Lebensretter zu werden. Sie appellierte an den „Nachwuchs“, die Lücken zu schließen, die die ausscheidenden Spender hinterlassen. „Wir brauchen dringend Erstspender, die 212 im Jahr 2018 im Landkreis waren viel zu wenig“, betonte sie. In Bayern sagen 96% der Bevölkerung, wie wichtig das Blutspenden ist, aber nur 7% gehen wirklich zu den Terminen. Das sollte sich wirklich ändern, auch wenn in Bayern doppelt so viel gespendet wird als im Bundesdurchschnitt.

Der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes, Roland Beierwaltes, dankte den geehrten Spendern für ihr Engagement. Er betonte, dass sie Vorbilder für junge Menschen sein sollen. Gerade jetzt im Sommer ereignen sich viele Unfälle, die Motorradsaison hat begonnen und Blut wird dringender als je benötigt. „15.000 Blutkonserven werden am Tag in ganz Deutschland verbraucht, allein in Bayern 2.000, da brauchen wir viele Freiwillige“, sagte Beierwaltes. Einen großen Dank richtete er an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die die Blutspendertermine vor Ort betreuen. Sie opfern ihre Freizeit und helfen unentgeltlich, damit die Hilfe am Nächsten auch wirklich funktioniert. Besonders freute sich Beierwaltes darüber, dass die Bürgermeister der einzelnen Orte die Bereitschaft und Hilfe ihrer Bürger anerkennen und bei der Blutspenderehrung dabei sind.

Bürgermeister Gerhard Wunder aus Steinwiesen dankte auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen aus Wallenfels, Nordhalben, Marktrodach und Wilhelmsthal allen geehrten Blutspendern für ihren Dienst am Nächsten. Gerhard Wunder sagte, dass man für die Blutspendertermine gerne die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stelle und er hoffte, dass die treuen Spender auch weiterhin zu den Terminen kommen. „Wir stehen hinter dem Blutspenderdienst, den treuen Helfern und den Spendern und danken ihnen für ihr großes Engagement“, bekräftigte Wunder.

Die geehrten Blutspender und Lebensretter aus Nordhalben

25 Spenden: Susanne Erdmann, Roland Stumpf, Kathrin Deckelmann

50 Spenden: Horst Hartenstein (Heinersberg), Ingrid Mohler (Nordhalben)

75 Spenden: Martin Simon, Iris Stahl, Gerhard Kotschenreuther (Tschirn)

100 Spenden: Konrad Köstner, Elke Wunder, Barbara Jaksch

150 Spenden: Andreas Kübrich (Nordhalben)