Die Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes war ein Schwerpunkt in der JHV der Jagdgenossenschaft Nordhalben. Jagdvorstand Michael Pöhnlein erläuterte die geplanten Änderungen bei der Abschussplanung für das Rehwild. Ein Info-Blatt wurde an die Jagdgenossen verteilt, welche in der nächsten JHV darüber entscheiden werden, ob am bisherigen Modell des behördlichen Abschussplanes festgehalten oder darauf verzichtet wird.
Man habe im letzten Jahr, nach einem gemeinsamen Revierbegang den behördlichen Abschussplan erhöht, um den dringend nötigen Waldumbau erfolgreich zu gestalten, so Pöhnlein.
Im abgelaufenen Jagdjahr wurden im Revier der Jagdgenossenschaft Nordhalben 52 Stück Rehwild, 6 Stück Rotwild sowie 81 Stück Schwarzwild erlegt. Hoffentlich darunter auch die „Übeltäter" die auf dem Friedhof ihr Unwesen trieben, so Pöhnlein. Sein Dank galt den Jagdpächtern für ihre Arbeit.
Aus dem Jagdpachtschilling werden 5.000 € für Wege-Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt. Jeweils 250 € werden wieder an den Kindergarten und die Schule in Nordhalben gespendet.
Da keiner der anwesenden Jagdgenossen bereit war das Amt des Jagdvorstandes zu übernehmen, wird ab dem 01. Mai der neue Bürgermeister Michael Wunder von seinem Vorgänger Michael Pöhnlein, den Vorstandsposten übernehmen.